Notre Dame in Paris: Staatsanwaltschaft nennt Details zur Brandursache – ein Detail wirft Fragen auf

Einsatzkräfte der Feuerwehr blicken nach dem Feuer in das Innere der verwüsteten Kathedrale Notre Dame.
Einsatzkräfte der Feuerwehr blicken nach dem Feuer in das Innere der verwüsteten Kathedrale Notre Dame.
Foto: dpa
  • Ein Feuer verwüstete Notre Dame in Paris
  • Das Dach der Kathedrale ist vollständig zerstört
  • Die Staatsanwaltschaft gibt Einblick in die Ermittlungen

Paris. In der Kathedrale Notre Dame in Paris hat am Montag ein Feuer gewütet.

Die Bilder des brennenden Wahrzeichens der französischen Hauptstadt gingen um die Welt. Während die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Brand bekämpften nahmen Millionen Menschen Anteil am Schicksal von Notre Dame.

Notre Dame in Flammen – das Schlimmste ist abgewendet

Am Tag nach dem verheerenden Brand erklärte die Feuerwehr die Lage für „unter Kontrolle und teilweise gelöscht“. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron freute sich darüber, dass zumindest das Schlimmste verhindert worden sei: Der Einsturz der beiden prägenden Glockentürme.

+++ Notre Dame: Björn Höcke blamiert sich mit diesem Kommentar +++

Alle Entwicklungen nach dem Brand der Notre Dame in Paris kannst du hier in unserem Live-Ticker nachlesen:

Dienstag, 16. April 2019

Staatsanwaltschaft gibt Einblick in die Ermittlungen

15.09 Uhr: Es wird weiter nach den Gründen für das Feuer in Notre Dame geforscht. Laut Staatsanwalt Rémy Heitz suchen rund 50 Ermittler nach der Brandursache. Dazu werden reihenweise Zeugen vernommen. Darunter auch Arbeiter, die bei den Renovierungsarbeiten in der Kathedrale beschäftigt waren.

Dabei nannte der Staatsanwalt erste Ermittlungsdetails: Es habe vor dem Ausbruch des Feuers gleich zwei Mal Alarm gegeben. Einmal um 18.20 Uhr und ein zweites Mal um 18.43 Uhr. Als der Alarm das erste Mal ausgelöst wurde, habe man keinen Brandherd ausmachen können. Erst nach dem zweiten Signal seien die Flammen im Dachstuhl entdeckt worden.

Warum das Feuer nach dem ersten Alarm nicht erkannt wurde und ob die Ausmaße der Katastrophe möglicherweise hätten verhindert werden können, ist völlig unklar.

Die Staatsanwaltschaft betont weiterhin, dass man von einem Unglück ausgeht. So rechtfertigt die ARD ihre Berichterstattung

14.47 Uhr: Mittlerweile hat die ARD sich in einer Pressemitteilung zu der gestrigen Berichterstattung geäußert. ARD-Chefredakteur Rainald Becker verwies darauf, dass der erste Korrespondentenbericht bereits 55 Minuten nach der ersten Eilmeldung in der Tagesschau ausgestrahlt worden sei. Parallel sei ein Korrespondent auf dem Weg zur Kathedrale gewesen. „Ein 'Brennpunkt' im Ersten wäre wünschenswert gewesen, war aber zu diesem Zeitpunkt logistisch nicht darstellbar, da unser ARD-Reporter in diesem Moment unterwegs zum Ort des Geschehens war, um als erster deutscher Korrespondent direkt vor Ort zu berichten“, sagt Becker.

Kai Gniffke ergänzte, dass die ARD neben ihrem TV-Angebot auch einen Online-Livestream zur Verfügung gestellt habe: „Insgesamt haben wir über alle unsere Kanäle in den sozialen Medien 9,25 Millionen Menschen erreicht“, so der Chefredakteur ARD-aktuell.

13.43 Uhr: Auch aus den eigenen Reihen gibt es Kritik an der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender. So twittert Ulrich Deppendorf: „Warum gab es keinen ARD-Brennpunkt zum Brand von Notre Dame, neben dem Eiffelturm das Symbol Frankreichs?“ Für den Leiter des ARD-Hauptstadtstudios Berlin sei die Entscheidung „schwer nachzuvollziehen“.

Die ARD rechtfertigte sich prompt: „Sobald weitere gesicherte Informationen vorliegen, werden wir darüber berichten. In den Tagesthemen wird es eine vertiefte Berichterstattung geben. Alle derzeit bekannten Informationen wurden in der Tagesschau an die Zuschauer weitergegeben“, antwortete der öffentlich-rechtliche Sender seinem Angestellten bei Twitter.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ledert gegen ARD und ZDF

13.37 Uhr: Innerhalb kurzer Zeit nach Ausbruch des Feuers in der Kathedrale kursierten die wildesten Gerüchte über die Ursachen. Dem setzt die Pariser Staatsanwaltschaft ein vorläufiges Ende: „Nichts weist derzeit in die Richtung einer vorsätzlichen Tat“, sagte der Pariser Staatsanwalt Rémy Heitz am Dienstag.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte die öffentlich-rechtlichen Sender am Montagabend angegriffen, weil sie ihr Programm nicht für eine Sondersendung unterbrochen hatten, um mit etwaigen Spekulationen aufzuräumen. „Millionen Menschen fiebern mit der Kirche Notre-Dame in Paris, einem der bedeutendsten kulturelle Orte in Europa. Warum muss man CNN einschalten, während die ARD Tierfilme zeigt?“, poltert der CDU-Politiker bei Twitter.

Auch das ZDF bekam sein Fett weg: „Traurig ist, dass es dem ZDF keine Unterbrechung des Programms wert ist, wenn eine der bedeutendsten christlichen Kirchen der Welt brennt. Gut, dass Deutschland zur Information Privatsender hat.“

Das Erste zeigte am Montag ab 20.15 Uhr die BBC-Dokumentation „Wilde Dynastien“ mit einer Folge über Tiger. Vorher hatte die ARD in der Tagesschau über den Brand informiert. ARD-Chefredakteur Rainald Becker wies die Laschet-Kritik via Twitter zurück: „Rate zu etwas mehr Sachlichkeit. Das Erste ist kein 24h Nachrichtenkanal und Gaffer TV machen wir auch nicht.“

12.10 Uhr: Ingesamt sieht Hartmut Ziebs in dem Löscheinsatz eine „sehr heikle“ Nummer: „Wir haben eine alte Bausubstanz, bei der man manchmal auch nicht weiß, was einen noch so alles erwartet und wo versteckte Dinge im Laufe der Jahrhunderte entstanden sind“, so der Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Man müsse immer damit rechnen, dass es deswegen zum Einsturz komme, wie es letztlich in Teilen auch geschehen ist. Seiner Ansicht nach sei die Vermeidung des Totalverlusts der Notre Dame bereits ein Erfolg.

Experte über Trump-Vorschlag: „Absoluter Humbug“

12.01 Uhr: Donald Trump hatte gestern per Twitter vorgeschlagen, den Brand aus der Luft zu bekämpfen. Den Vorschlag des US-Präsidenten bezeichnete Hartmut Ziebs als „absoluten Humbug“.

Gegenüber der Deutschen Presseagentur argumentierte der Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes: „Das macht ja überhaupt keinen Sinn, wenn man mehrere Tonnen Wasser auf einmal auf das Objekt schmeißt von oben aus der Luft. Dann kommt es zum Gebäudeeinsturz und dann hat man genau das Gegenteil von dem erreicht, was man will.“

300 Millionen Euro an Spenden zugesagt

11.02 Uhr: Die Betroffenheit der Franzosen über die Verwüstung der Notre Dame ist unermesslich. Dementsprechend groß ist die Bereitschaft, Geld für den Wiederaufbau der Kathedrale zu spenden. Erst sagte François-Henri Pinault, Chef des Luxusmodekonzerns Kering, 100 Millionen Euro. Er soll nach Informationen des Magazins „Forbes“ 27 Milliarden Euro schwer sein.

Jetzt zog Bernard Arnault nach, der laut „Forbes“ mit einem Vermögen von 72 Milliarden Euro drittreichster Mensch der Welt sein soll. Der Unternehmer, der große Unternehmensanteile an den Firma Christian Dior und Moët Hennessy Louis Vuitton (LVMH) hält, wolle sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge mit 200 Millionen Euro am Wiederaufbau beteiligen.

Hinzu kommen 50 Millionen der Stadt Paris, die Bürgermeisterin Anne Hidalgo zugesichert hat.

Frankreich beunruhigt: Es herrscht weiter Einsturzgefahr

09.58 Uhr: Das Schlimmste ist verhindert worden, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Schließlich stehen die beiden prägenden Glockentürme nach dem Brand der Notre Dame am Dienstag noch.

Beunruhigend ist allerdings, dass niemand weiß, wie stabil die Struktur des gesamten Gebäudes noch ist. Eine Einsturzgefahr von Teilen der Kirche kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Nachdem die Brandgefahr gebannt sei, müsse man nun schauen, wie die Struktur des Gebäudes standhalte, sagte der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez, dem Sender BFM TV.

08.25 Uhr: Die Arbeit der Feuerwehr geht auch am Dienstag weiter. Noch immer werden Glutnester in der Kathedrale Notre Dame gelöscht, um zu verhindern, dass die Flammen ein weiteres Mal um sich schlagen.

Die Helligkeit des Tages zeigt, wie viel das Feuer angerichtet hat. Von dem Dach ist nicht mehr viel übrig geblieben. Einzig das Baugerüst, das zu Renovierungszwecken aufgebaut wurde, blieb im Mittelteil des Sakralbaus stehen.

07.19 Uhr: Mittlerweile gibt es erste Bilder, die das Ausmaß der Zerstörung aus dem inneren der Kirche zeigen. Sie zeigen, dass Teile des Dachgewölbes eingestürzt sind. Nicht nur das Feuer hat seine Spuren hinterlassen. Auch das eingedrungene Löschwasser hat vieles zerstört.

Staatsanwaltschaft sieht Bauarbeiten als Ursache

06.51 Uhr: Zur Brandursache gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen unbeabsichtigter Zerstörung durch Feuer ein - das heißt: von Brandstiftung ist bislang nicht die Rede. Bisher gehen die Behörden davon aus, dass das Feuer in der gotischen Kirche mit den Bauarbeiten auf dem Dach der Kirche zusammenhängen.

06.38 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel ließ den Franzosen am späten Montagabend ihr Mitgefühl über den Twitter-Account von Regierungssprecher Steffen Seibert ausrichten: „Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre Dame zu sehen.“ Notre Dame sei ein Symbol Frankreichs und der gemeinsamen europäischen Kultur. „Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden.“

06.32 Uhr: Die Verwüstung der Pariser Kathedrale trifft die Franzosen mitten ins Herz. Am Morgen danach beherrscht der Brand die Titelseiten der französischen Medien. Die Schlagzeile der Zeitung „Liberation“ trifft das Drama auf den Punkt. „Notre Drame“ („Unser Drama“), titelt das französische Blatt und zeigt ein Bild des einstürzenden Spitzturms des Pariser Wahrzeichens:

06.23 Uhr: „Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen“, versprach Emmanuel Macron den Franzosen. Dabei kann der französische Staatschef offenbar auf die Hilfe der Milliardärs-Familie Pinault zählen. So sagte Geschäftsmann François-Henri Pinault, Chef des Luxuskonzerns Kering, 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau des Pariser Wahrzeichens zu.

Außerdem startete die französische Kulturerbe-Stiftung Fondation du Patrimoine eine Spendenaktion frei: „Damit Notre-Dame aus der Asche wiedergeboren werden kann, starten wir einen internationalen Aufruf“, schrieb die Stiftung auf ihrer Homepage.

06.04 Uhr: Der Brand ist mittlerweile „unter Kontrolle und teilweise gelöscht“, berichten Französische Medien am frühen Dienstagmorgen unter Berufung auf die Feuerwehr. Das genau Ausmaß der Zerstörung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Fest steht: Das Dach mit dem kleinen Spitzturm in der Mitte ist dem Feuer zum Opfer gefallen.

Wie der französische Staatschef Emmanuel Macron sagte, konnte das Schlimmste verhindert werden: Die Fassade der beiden prägenden Haupttürme seien nicht zusammengestürzt.

Montag, 15. April 2019

23.11 Uhr: Es soll noch drei bis vier Stunden dauern, bis der Brand eingedämmt werden kann.

23.07 Uhr: Wie der Figaro berichtet, soll ein Feuerwehrmann während der Löscharbeiten schwer verletzt worden sein.

23.05 Uhr: Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilt, sind die Nordtürme offenbar gerettet. In ihrer Gesamtheit könne die gotische Kirche erhalten werden, erklärt Jean-Claude Gallet, Leiter der Einsatzkräfte, in Paris.

22.56 Uhr: Weiter wird davon ausgegangen, dass der Brand in Zusammenhang mit den Renovierungsarbeiten entstand. Für 60 Millionen Euro sollte Notre Dame renoviert werden.

22.50 Uhr: Einige Artifakte sollen noch in Sicherheit gebracht worden sein. Die wichtigste Reliquie, die sich in Notre Dame befand: die Dornenkrone von Jesus Christus, die er bei seiner Passion getragen haben soll.

Einige wertvolle Figuren wurden im Rahmen der Renovierung erst letzte Woche abgeholt.

22.32 Uhr: 400 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

22.11 Uhr: Der Vatikan hat mit Bestürzung auf das verheerende Feuer in der Kathedrale Notre-Dame in Paris reagiert.

Ein Sprecher von Papst Franziskus teilte mit: „Wir drücken die Nähe zu den französischen Katholiken und den Einwohnern von Paris aus und sichern den Feuerwehrleuten und denjenigen, die alles tun, um diese dramatische Situation zu bewältigen, unsere Gebete zu.“

22.07 Uhr: Notre Dame befindet sich im Zentrum von Paris.

21.47 Uhr: Die Feuerwehr Paris lässt nicht allzu viel Hoffnung: Sie sei sich nicht sicher, ob sie den Brand überhaupt löschen könne. Der Sprecher erklärt, dass die nächsten beiden Stunden zeigen werden, ob Notre Dame – zumindest in Teilen – gerettet werden kann. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich das Feuer auf die Nordseite, also auf die Haupttürme, ausbreite.

21.14 Uhr: Auch einer der Haupttürme hat jetzt Feuer gefangen.

21.13 Uhr: Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, zeigt sich von den schrecklichen Bildern aus Paris schockiert – und übt Kritik: „Millionen Menschen fiebern mit der Kirche Notre Dame in Paris, einem der bedeutendsten kulturellen Orte in Europa. Warum muss man CNN einschalten, während ARD Tierfilme zeigt?“

Kurze Zeit später schreibt er: „Schlimm. Russia Today und Al Jazeera berichten, rechte Hetzer verbreiten erste Verschwörungstheorien und der öffentlich-rechtliche Rundfunk schläft.“

21.03 Uhr: Die Sonne in Paris ist bereits untergegangen. Im Dunkeln kämpfen die Feuerwehrleute weiter gegen die Flammen. Sie versuchen, zumindest die beiden Haupttürme an der Fassade zu retten. Einer der Türme soll aber bereits Feuer gefangen haben.

20.57 Uhr: Die Feuerwehr hat die Löscharbeiten im Hauptschiff wohl aufgegeben. Es ist ein immenser Schaden an der Notre Dame, die zum Weltkulturerbe der Unesco zählt.

20.52 Uhr: Die gute Nachricht: Notre Dame schließt um 18 Uhr, weshalb davon auszugehen ist, dass sich keine Menschen in der Kathedrale befanden, als das Feuer ausbrach.

20.46 Uhr: Die Polizei erklärt, dass sie nicht von einem Terrorakt ausgeht. Das stützt die Vermutung, dass das Feuer mit den Renovierungsarbeiten zusammenhängt.

20.45 Uhr: Löschmaßnahmen aus der Luft wurden bisher noch nicht ergriffen. Das Innenministerium erklärt, dass diese sinnlos seien, sondern einen gegenseitigen Effekt hätten: Das Risiko würde wachsen, dass der Rest der Kathedrale ebenfalls zusammenbricht.

20.40 Uhr: Ein Sprecher von Notre Dame bestätigt: Vom Dachstuhl wird nichts übrig bleiben. Die Dachkonstruktion stammt aus dem 13. Jahrhundert. Teile wurden im 19. Jahrhundert renoviert.

Ob das Feuer auch auf das Gewölbe übergreifen wird, sei noch unklar.

20.34 Uhr: Macron soll laut der französischen Zeitung „Le Figaro“ mittlerweile an der brennenden Kathedrale angekommen sein. Eine geplante Fernsehansprache am Montagabend sagte der Präsident ab.

20.22 Uhr: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äußert sich ebenfalls bei Twitter: „Notre Dame in Paris steht in Flammen. Die ganze Nation fühlt mit. Meine Gedanken sind bei allen Katholiken und Franzosen. Genau wie alle Landsmänner bin ich heute Abend traurig, diesen Teil von uns brennen zu sehen.“

20.19 Uhr: US-Präsident Donald Trump schreibt auf Twitter: „So schrecklich, dieses große Feuer in der Kathedrale Notre Dame in Paris ansehen zu müssen. Vielleicht sollte mit Wasser-Tanks aus der Luft gelöscht werden. Man muss schnell handeln.“

20.14 Uhr: Ein Video bei Twitter zeigt, wie der 96 Meter hohe, spitze Mittelturm der Kathedrale einstürzt. Auch andere Teile des Daches sollen Medienberichten zufolge betroffen sein.

20.00 Uhr: Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin von Paris, spricht bei Twitter von einem „fürchterlichen Brand“.

19.50 Uhr: Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch unklar. Feuerwehrmänner sollen der Nachrichtenagentur AFP aber gesagt haben, dass der Brand mit den Renovierungsarbeiten der Notre Dame in Zusammenhang stehen könnte. Das Feuer soll gegen 18.50 Uhr auf dem Dachboden ausgebrochen sein.

19.45 Uhr: Die Pariser Feuerwehr ist vor Ort. Personen wurden dazu aufgerufen, Abstand zu halten, um die Löscharbeiten nicht zu behindern. Ob Personen verletzt wurden, ist noch nicht bekannt.

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Notre Dame: Weltberühmte Kathedrale

Notre Dame befindet sich im Zentrum von Paris auf der Insel Île de la Cité auf der Seine. Die Kathedrale gehört zu den wichtigsten Wahrzeichen Frankreichs. Die Bauarbeiten begannen 1163, die Fertigstellung nahm fast 200 Jahre in Anspruch.

Bei der Dimension kein Wunder: Notre Dame ist 127 Meter lang, 40 Meter breit und bis zu 33 Meter hoch. Die Kirche ist im gotischen Stil konstruiert, enthält aber auch Elemente aus der Romanik, da sie aus einer Zeit des Übergangs stammt.

Jährlich besuchen Millionen von Touristen die Kathedrale.

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(cs/ak mit dpa)

 
 

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