Hartz IV: Polizisten finden 61.000 Euro in Wohnung von Bedürftiger – das passiert jetzt mit dem Geld

Eine bedürftige Frau aus Garbsen stand wegen Sozialbetrugs vor Gericht. (Symbolbild)
Eine bedürftige Frau aus Garbsen stand wegen Sozialbetrugs vor Gericht. (Symbolbild)
Foto: dpa

Garbsen / Hannover. Eine geschiedene Frau (53) aus Garbsen (Gemeinde in Niedersachsen) stand wegen Sozialbetrugs vor Gericht. Der Vorwurf: Sie habe zu Unrecht Hartz IV erhalten. Polizisten hatten einen Batzen Geld bei ihr gefunden, den sie geheimgehalten hatte. Dabei handelt es sich um eine Summe von über 61.000 Euro.

Prozess um Sozialbetrug bei Hannover: 53-jährige Angeklagte bekommt ihr Geld zurück

Die hatten die Beamten in der Wohnung gefunden, weil sie dort wegen Drogen-Geschäften gegen ihren Sohn (27) ermittelten. Doch es konnte nicht bewiesen werden, dass das Geld aus Drogenkreisen stamme. Darüber berichtet die Bild.

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53-Jährige hätte die Einnahmen dem Jobcenter melden müssen

Deshalb erhalte die 53-Jährige das Geld nun zurück. Abzüglich 500 Euro Buße: Sie hätte es dem Jobcenter melden müssen. Ihr Verteidiger sagte der Bild-Zeitung: „Sie hat das Geld für ihren Ex aufbewahrt. Wir können beweisen, dass er Eigentümer ist. Es sind Mieteinnahmen aus der Türkei.“ Dort betreibe er Immobiliengeschäfte.

Die 53-Jährige erhält also weiterhin Hartz IV. An ihrer Bedürftigkeit habe sich nichts geändert.

 
 

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