Deutsche Bahn, Asylrecht, Online-Shopping: Das alles ändert sich zum 1. Dezember

Ein ICE der Deutschen Bahn. (Symbolbild)
Ein ICE der Deutschen Bahn. (Symbolbild)
Foto: imago/Gottfried Czepluch

Pünktlich zum 1. Dezember gibt es zahlreiche Gesetzesänderungen, die für Verbraucher wichtig sind.

Bahnfahren wird teurer und das Asylrecht ändert sich

Richtig sparen können Shopping-Begeisterte ab dem 3. Dezember. Denn Verbraucher in Europa können leichter im Internet einkaufen. Dann tritt die neue EU-Regelung gegen Geoblocking beim Online-Shopping in Kraft. Durch Geoblocking etwa können Händler ausländische Käufer von Angeboten ausschließen oder sie automatisch auf Webseiten mit höheren Preisen weiterleiten. Der EU-Kommission zufolge war es im Jahr 2015 nur in 37 Prozent der Onlineshops möglich, eine Bestellung aus dem Ausland abzuschließen.

Die Brüsseler Behörde mahnte an, dass die Staaten wirksame Strafen bei Verstößen anordnen müssten. Die Kommission will 2020 überprüfen, inwieweit die Maßnahmen umgesetzt wurden.

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„Mit den neuen Vorschriften bekommen die Verbraucher eine größere Auswahl zu wettbewerbsfähigen Preisen und damit auch bessere Angebote“, teilte der zuständige EU-Kommissar Andrus Ansip mit.

Neue Regelung im Asylrecht

Außerdem gibt es eine neue Regelung zum Thema Asylrecht. Ab dem 17. Dezember müssen Flüchtlinge aktiv an der Überprüfung ihrer Asylberechtigung mitwirken. Sie müssen dann persönlich erscheinen, Angaben machen, Ausweisdokumente und Urkunden vorlegen sowie die Abnahme von Fingerabdrücken zulassen. Wer nicht kooperiert, muss mit einem negativen Einfluss auf den Asylbescheid, Zwangsgeldern oder Haft rechnen.

Pendler müssen mehr bezahlen, wenn sie mit der Bahn fahren

Für Pendler wird es allerdings ab dem 9. Dezember wieder richtig ungemütlich: Die Deutsche Bahn ändert ihren Fahrplan und damit erhöhen sich gleichzeitig die Preise. Fahrkarten zum sogenannten Flexpreis, das heißt zum vollen Preis, werden im Schnitt 1,9 Prozent teurer.

Die Bahncard 100 wird gleich um 125 Euro teurer und steigt von 4270 Euro im Jahr auf 4395 Euro. Die Bahncard 25 und 50 werden nicht teurer.

Wer sich ein Ticket erst im Zug kauft, muss richtig tief in die Tasche greifen. Bisher hat man 12,50 Euro Gebühr bezahlt, jetzt sind es 19 Euro.

Wer allerdings noch vor dem 9. Dezember Tickets bucht, der kann zum günstigeren Preis fahren - auch über Weihnachten und Silvester. (dpa/fb)

 
 

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