Mysteriöse Bilder aufgetaucht: Wissenschaftler machen Sensationsfund in Südspanien

Liegt die versunkene Stadt Atlantis begraben an der Küste Südspaniens? Forscher hoffen nun auf neue Erkenntnisse. (Symbolfoto)
Liegt die versunkene Stadt Atlantis begraben an der Küste Südspaniens? Forscher hoffen nun auf neue Erkenntnisse. (Symbolfoto)
Foto: imago/imagebroker
  • Private Forschungsfirma „Merlin Burrows“ behauptet, den Standort von Atlantis gefunden zu haben
  • Vermuteter Standort liegt in Südspanien
  • Wenn es wahr sein sollte, waren die Atlanter eine weit entwickelte Hochkultur

Die versunkene Stadt Atlantis ist ein Mythos. Nun behauptet ein kleines Team von Historikern, den Standort der versunkenen Stadt entdeckt zu haben.

Wie Dailymail berichtet, liefern Bilder eines Satelliten der privaten britischen Forschungsfirma „Merlin Burrows“ den Historikern neue Erkenntnisse und Hinweise.

Atlantis möglicherweise in Südspanien

Die Fotos des Satelliten lassen vermuten, dass Atlantis sich im heutigen Südspanien befand. Die erforschte Gegend im und um den „Doñana National Park“ nördlich von Cádiz war Forschern bereits bekannt.

Bisher wurde angenommen, dass die Forschungsstätten griechischer beziehungsweise römischer Herkunft waren, da auch diese Zivilisationen im genannten Gebiet siedelten. Das könnte sich nun ändern.

Schon in der Antike wurden Texte über Atlantis verfasst

Erste Hinweise auf Atlantis lassen sich schon in Textform beim griechischen Philosophen Platon finden. Er beschrieb im Jahre 400 v. Chr. eine weit entwickelte Hochkultur, welche gut 9.000 Jahre vor seiner Zeit existierte.

Die Stadt wurde angeblich von einer, auf dem Meer befindlichen Hafenmauer enormen Ausmaßes geschützt. Den Eingang bildeten riesige Säulen, innerhalb der Stadt sollte sich ein dem Meeresgott Poseidon gewidmeter Tempel befinden.

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Die Bewohner der Stadt, Atlanter genannt, bewohnten kreisförmige Stücke Land innerhalb eines ebenfalls riesigen Binnenmeeres. Der Legende zufolge wurde die Stadt durch eine Naturkatastrophe zerstört.

Viele Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass Atlantis nur von Platon erdacht wurde, um seine philosophischen Lehren zu verbreiten. Einige wollen nun aber beweisen, dass Atlantis als Hochkultur existierte.

Mehrere Fundorte liefern Hinweise

Die Forscher hinter „Merlin Burrows“ meinen, dass es im Gebiet des „Doñana National Park“ ein Binnenmeer gegeben haben muss, welches von natürlichen, als auch künstlich geschaffenen Inseln gesäumt war, auf welchen die Atlanter lebten.

Die Lage des Nationalparks gibt gute Hinweise auf das angebliche Ausmaß der Stadt, welche sich vom Norden bis in den Süden des Parks gezogen haben soll. Weiterhin wurden 15 Siedlungen der antiken Zivilisation längs der südlichen Küste Spaniens bis zum heutigen Gibraltar gefunden,

Viele antike Einflüsse verwaschen das Bild

Da auch die antiken Griechen und Römer dieses Gebiet besiedelt haben, ging man bisher davon aus, dass die Siedlungen aus dieser Zeit stammten.

Dank der neuen Forschungsmöglichkeiten durch Luftbilder und gleichzeitigen Ausgrabungen am Boden, gehen die britischen Experten nun davon aus, alles von Platon Beschriebene gefunden zu haben.

Fundstücke stimmen mit Beschreibungen antiker Text überein

Maritimer Historiker und Leiter der Forschung bei „Merlin Burrows“ Tim Akers behauptet nicht nur, Atlantis entdeckt, sondern auch herausgefunden zu haben, dass die Atlanter ein unglaublich weit entwickeltes Volk gewesen seien.

Dies lässt eine Laboranalyse eines Fundstückes vermuten, das einerseits auf Beschreibungen Platons über die Dächer der Stadt passt, als auch die antike Kombination diverser Metallarten.

Geschützt von einer massiven Hafenmauer

Außerdem ergab der Test angeblich, dass die untersuchten Stücke älter und weiter entwickelt sind, als jene römischer oder griechischer Herkunft.

Möglicher Untergang durch Naturkatastrophen

Zerstört wurde das massive Bauwerk angeblich durch einen enormen Wassereinschlag, wie man ihn von Tsunamis kennt.

Tatsächlich ergaben Forschungsergebnisse Hinweise auf zwei große Tsunamis im Bereich des Nationalparks, welche sich um 1.500 v.Chr. und 200 n.Chr. ereignet haben sollen.

Verbindung von Technologie und antikem Wissen ermöglicht die Lokalisierung

Diese Tsunamis sollen laut „Merlin Burrows“ die Mauer und die Stadt zerstört und unter mehreren Sedimentschichten unter sich begraben haben.

Akers ist sichtbar erfreut über die Möglichkeiten, welche die moderne Technologie bietet. Durch diese und die recht genauen Beschreibungen Platons konnten die Forscher den vermuteten Standort der Stadt finden.

Unklarheiten bei der Herkunft

Aber weshalb hat noch niemand zuvor die Fundstücke und Ausgrabungen an diesem Ort auf Atlantis datieren können?

Akers zufolge ergaben die Untersuchungen, dass die gefundenen Steinplatten tartessische, griechische, phönizische und römische Spuren enthalten, jedoch weitaus älter sein sollen. Daher ordnete man sie bisher diesen Zivilisationen zu.

Weit entwickeltes Verständnis von Technologie und Chemie

Bisherige Untersuchungen von Stücken der vermeintlichen Hafenmauer ergaben, dass es sich durchaus um Konstrukte einer weit entwickelten antiken Zivilisation handeln musste.

Bei den Ergebnissen stellte man fest, dass die Stücke eine Ummantelung besaßen, welche die Ausbreitung von Rankenfußkrebsen, einer parasitären Krebsart, verhinderte.

Beton – nur einige Jahrtausende alt

Dies setzte ein hohes Verständnis von fortgeschrittener Bauweise und Chemie voraus. Heute kennen wir solche Eigenschaften von Teflon.

Weiterhin ergaben die Untersuchungen, dass die jeweiligen Stücke in ihrer Zusammensetzung in gewisser Weise so etwas wie „antiker Beton“ sein könnten. (db)

 
 

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