Nadja „Naddel“ abd el Farrag: Ihre Skandale, ihre Jobs, ihre Männer

Nadja abd el Farrag, besser bekannt als Naddel, gerät immer wieder in die Schlagzeilen.
Nadja abd el Farrag, besser bekannt als Naddel, gerät immer wieder in die Schlagzeilen.
Foto: imago stock&people
  • Immer wieder gerät Nadja abd el Farrag in die Schlagzeilen
  • Naddel sorgt vor allem mit Exzessen für Aufsehen
  • Ihre Chronik zeigt: Bei Naddel läuft es selten rund

Berlin.  Das Leben von Nadja „Naddel“ abd el Farrag ist geprägt von Skandalen und Skandälchen. Immer wieder gerät die Ex von Pop-Titan Dieter Bohlen in die Schlagzeilen. Dabei strebte sie doch schon vor Jahren ein seriöseres Image an. Geklappt hatte das nicht. Stattdessen schockte sie zuletzt mit der Diagnose Leberzirrhose . Wir haben mal ihre Pleiten, Pech und Pannen der vergangenen Jahre zusammengetragen.

Naddel und die Erotik:

Nach ihrer Trennung von Dieter Bohlen machte Naddel vor allem mit erotischen Auftritten von sich Reden. Sie moderierte das Erotikmagazin „Peep!“ auf RTL II und wurde außerdem 2009 – zehn Jahre nach ihrem Shooting für das Männermagazin „Playboy“ – das Gesicht der Erotik-Messe Venus. In diesem Zusammenhang legte sie sich auch gerne mal mit anderen Erotik-Sternchen an, wie mit Dolly Buster.

Die übernahm nämlich 2010 den Job, was Naddel mal so gar nicht passte. Schließlich sei Dolly Buster „so ‘ne Ex-Porno-Tante“, wie sie damals RTL sagte. Der Konter ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Dolly Buster lästerte ihrerseits über Naddels Perücke.

Naddel und die Männer:

Von 1989 bis 1996 und von 1997 bis 2001 war Dieter Bohlen der Mann an ihrer Seite. Er machte sie auch berühmt. Danach folgten allerdings keine nennenswerten Persönlichkeiten. Naddel berichtete nur hier und da mal von einem neuen Mann an ihrer Seite, wie von einem Salzburger Geschäftsmann. Doch die Beziehung scheiterte Ende 2008.

Anschließend suchte sie einen Mann im Internet – zumindest angeblich. Eigentlich diente sie dem Single-Portal eher als prominentes Aushängeschild.

Ende 2011 beichtete Naddel, sie sei seit anderthalb Jahren vergeben. Ihr Freund wolle aber nicht in die Öffentlichkeit. Zwei Monate später war in einem Interview von keinem Freund nicht mehr die Rede. Mit Männern sorgt Naddel tatsächlich eher für wenige Schlagzeilen. In der Riege der C- bis Z-Promis fast ein ungewöhnliches Phänomen.

Naddel und das Fernsehen:

2004 zog Naddel in ihrer Funktion als Bohlen-Ex in den Dschungel. 2015 versuchte sie im Sommer-Dschungelcamp sogar noch einmal ein Ticket für den Urwald zu ergattern – leider vergeblich.

2010 legte sich Naddel im TV sogar unters Messer. Sie ließ sich vor laufender Kamera Fett an Oberbauch und Hüfte absaugen – und machte sich somit fit für neue TV-Shows. Diese ließen auch nicht lange auf sich warten. 2011 zog sie in den Big-Brother-Container ein.

2013 ließ sich Naddel außerdem beim Sat.1 Promi-Boxen von Ex-GNTM-Kandidatin Tessa Bergmeier vermöbeln.

Naddel und die Jobs:

Von Moderatorin bis hin zur DJane – Naddel ließ keinen Job im Rampenlicht aus. Oft allerdings mit geringem Erfolg und vor allem mit wenig Durchhaltevermögen. Kein Wunder, dass sie immer wieder Probleme mit dem Geld hatte.

Schon vor Jahren stand sie immer mal wieder ohne Job da und versuchte sich sogar zwischendurch als Praktikantin bei Olivia Jones. Bei deren Kiez-Touren auf der Hamburger Reeperbahn heuerte sie als Assistentin an. Dabei schlug sie sich jedoch eher schlecht. Sie kam zu spät und hatte keine Ahnung von den Hamburger Sehenswürdigkeiten, wie die „Bild“ damals berichtete.

Um ihre Miete zu zahlen, versuchte sie sich sogar an Telefonsex – und ließ sich dabei sogar auch noch für eine TV-Reportage begleiten. Irgendwoher muss das Geld ja herkommen.

Außerdem heuerte Naddel als Sängerin an und absolvierte Auftritte auf Mallorca. Wirklich rund lief auch das nicht, denn großes Gesangstalent sowie Textsicherheit fehlte ihr. Dennoch wollten ihr die Betreiber von „Krümels Stadl“ eine Chance geben, aber Naddel lehnte ab. Zu stressig seien ihr die späten Auftritte und auch die Pendelei missfiel ihr.

Stattdessen übernahm sie die Aufgabe als Assistentin in einer Zaubershow. Doch auch damit war schnell Schluss, denn Naddel brach sich das Sprunggelenk. Statt von glamourösen Bühnenshows lebte Naddel nun von Hartz IV. Um aus dieser Misere wieder herauszukommen, suchte sie 2016 Hilfe bei Schuldnerberater Peter Zwegat – natürlich im TV. Doch wirklich einsichtig zeigte sie sich in der Sendung nicht. Die Tipps des Experten nahm sie nicht an.

2017 folgte dann aber doch ein neuer Job für Naddel. Sie wurde Co-Moderatorin bei „Küche & Co“ auf dem Shopping-Kanal Sonnenklar.TV – allerdings erst mal nur für eine Ausgabe. Aber der Sender kündigte Interesse an einer Verlängerung an.

Naddel und der Alkohol:

Sie feiert gerne und oft auch etwas zu hart. Ihr Alkoholproblem ist schon lange kein Geheimnis mehr. Nachdem sie vor einigen Jahren erst noch leugnete, süchtig zu sein, räumte sie kurz darauf in einem Interview mit RTL doch ihr Problem ein. Zuvor hatte ein Auftritt von ihr beim Sommer-Dschungelcamp für Irritationen gesorgt. Dort wankte und torkelte sie durch die Sendung.

Dieter Bohlen schrieb in seinem Buch „Nichts als die Wahrheit“ bereits 2002 über Naddels Alkoholsucht : „Ständig zog ich irgendwelche Überraschungen aus irgendwelchen Verstecken. Ob eingewickelt in Kommoden, ob hinter der Heizung oder den stets aufgeklappten Flügeltüren zum Flur, überall standen leere Sektflaschen.“

Der Alkohol sorgte bei Naddel immer wieder für Ausfälle. Mal stürzte sie vor einem Club, mal brach sie vor einem Hotel zusammen. Die Paparazzi waren da natürlich nicht weit – und Naddel selten um eine Ausrede verlegen. Denn der Alkohol hatte – na klar – gar keine Schuld. Stattdessen klagte sie über K.O.-Tropfen, die sie umgehauen hätten. Das war allerdings vor ihrer Sucht-Beichte ...

Zwischendurch gab sich Naddel tatsächlich einsichtig und verzichtete nach eigener Aussage auf Alkohol. Letztendlich kam es dann doch immer wieder zu Rückfällen. Nun die Schock-Diagnose Leberzirrhose. Doch gänzlich auf ihre geliebten Gläser Wein will Naddel dennoch nicht verzichten.

 

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