Mysteriöse Grabungen: Wurde hier eine vermisste 18-Jährige verscharrt?

Die Anwohner in der Region zwischen Hof und Naila wundern sich seit Monaten über Absperrungen.
Die Anwohner in der Region zwischen Hof und Naila wundern sich seit Monaten über Absperrungen.
Foto: Jan Huebner/Ulrich / imago/Jan Huebner
  • In der Region zwischen Naila und Hof finden Untersuchungen durch die Kriminalpolizei statt
  • Die Anwohner fragen sich seit Monaten, was es damit auf sich hat
  • Gerüchten zufolge soll ein Bauarbeiter seine Tochter in dem Gebiet verscharrt haben

Hof.  In den vergangenen Monaten fielen den Anwohnern der Region zwischen Naila und Hof immer wieder Polizeiabsperrungen und verstärkte Behördenpräsenz auf – doch niemand wusste, was die Kriminalpolizei dort genau treibt. Wie die „Frankenpost“ berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Hof nun bestätigt, dass sie im Rahmen eines alten Vermisstenfalls in dem Gebiet tätig sei.

Die Zeitung schreibt in einem weiteren Artikel, dass bereits länger Gerüchte über einen Mord in der Region kursieren würden. Demzufolge soll ein Arbeiter vor rund 30 Jahren seine 18-jährige Tochter beim Bau der Straße vergraben haben. Der Mann, der sich inzwischen im Seniorenalter befinde, sei bereits von Kripobeamten vernommen worden.

Angeblich Skelett gefunden

Die Neugierde bei den Anwohnern ist groß. „Wir Marxgrüner fragen uns schon, was da seit Wochen im Bereich der Kläranlage passiert“, sagte ein Ortsbewohner zur „Frankenpost“. Es habe immer wieder Sperrungen der Fuß- und Radwege entlang der Straße gegeben. Über den Grund für die Absperrungen seien jedoch nicht einmal die Streifenpolizisten informiert gewesen.

Offenbar sollen auch Geologen der Technischen Universität München an den Untersuchungen in der Region beteiligt gewesen sein. Sie hätten Bohrungen durchgeführt. Gerüchten zufolge sollen sie dabei auf menschliche Knochen gestoßen sein.

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Wie das Blatt schreibt, habe die Staatsanwaltschaft sich nicht dazu geäußert, ob der konkrete Fall der Tochter des Bauarbeiters Gegenstand der Ermittlungen sei. Gerüchte zu einem Skelettfund seien dementiert worden. Man werde eine Stellungnahme abgeben, sobald die Ermittlungen abgeschlossen seien, so der Leitende Oberstaatsanwalt.

Der „Nordbayerische Kurier“ schreibt, dass es unklar sei, ob zum Zeitpunkt des Straßenbaus überhaupt eine junge Frau als vermisst gemeldet worden war. (raer)

 
 

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