Mutter tötet ihre beiden Kinder – dann wird es noch schlimmer

Eine Mutter aus England tötete kaltblütig ihre beiden Töchter, 16 Monate und drei Jahre alt. (Symbolbild)
Eine Mutter aus England tötete kaltblütig ihre beiden Töchter, 16 Monate und drei Jahre alt. (Symbolbild)
Foto: imago images / photothek

Die 23-jährige Mutter Louise P. aus Rugby (England) hat im Jahr 2018 nacheinander ihre beiden Töchter Lexi (3) und Scarlett (16 Monate) erstickt. Nun hat ein Gericht die 23-Jährige für schuldig erklärt. Neben der Tat ist auch ihr Verhalten nach den Morden erschreckend.

Die 23-Jährige Mutter soll laut der „Sun“ ihre beiden Töchter als nervige Hindernisse für ihren Job als Sexarbeiterin angesehen haben.

Mutter tötet ihre beiden Töchter

Die 23-Jährige hat ihre Tochter Lexi erst erstickt und einige Zeit später einen Krankenwagen gerufen. Sie behauptete zu dem Zeitpunkt, ihr Kind sei noch am Leben. Als die Rettungskräfte eintrafen, war die Haut des Mädchen schon kalt, doch P. blieb auf freiem Fuß.

18 Tage später erwürgte sie auch Lexis kleine Schwester Scarlett und zog die gleiche Masche ab.

Louise P. zeigt keine Regung

Als die Rettungskräfte ihr die traurige Nachricht vom Tod der Tochter überbrachten, habe sie wenig geschockt reagiert. „Wie wenn man jemandem sagt, sein Goldfisch sei verstorben“, sagte ein Zeuge vor Gericht.

Die Ermittler fanden heraus, dass P. am Tag vor dem Mord an ihrer Tochter noch Fragen wie „Wie lang nach dem Ertrinken kann ein Mensch noch gerettet werden?“ gegoogelt habe.

Besonders schockierend: Ein paar Monate nach der Tat bot sie die Kleidung ihrer getöten Mädchen zum Verkauf im Internet an.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Zwillinge (1) sterben Hitzetod im Auto – Vater irritiert mit Aussagen

Mädchen will zur Schule gehen: Dann beginnt ein 32-stündiger Albtraum

Heftige Aussage von Stefan Mross: Fans entsetzt – „Das ist krank, einfach nur krank!“

-------------------------------------

Vermieterin kritisiert die Mutter

P. soll Männern, die sie aus dem Internet kannte, gegen Geld erotische Fotos geschickt und sexuelle Treffen mit ihnen arrangiert haben.

Für ihre Kinder nahm sie sich so wenig Zeit wie möglich. Wenige Stunden nach den Morden an ihren Kindern soll sie Nacktfotos verschickt haben.

Die ehemalige Vermieterin von P. kritisierte vor Gericht, dass die Mutter sich wenig für ihre Kinder interessiert habe. Sie habe früher oft auf die Kinder aufgepasst, weil Louise es nie selbst tun wollte. „Sie hat alles dafür getan, um die Kinder loszuwerden“, sagt die Vermieterin.

Wenn sie dann da war, habe sie den Mädchen gedroht. „Wenn sie geweint haben, sagte P., sie sollten besser die Klappe halten, sonst würde sie ihnen einen richtigen Grund zum weinen geben“, sagt die Vermieterin.

Lebenslang für Kindsmörderin

P. gestand die Tat vor Gericht nicht. In ihrem Statement behauptete sie, nicht zu wissen, wie und wieso ihre Töchter gestorben seien.

Die Richterin schenkte dem keinen Glauben. Sie bezeichnete die Taten als „kalkulierte Entscheidung“. Die 23-Jährige Kindsmörderin muss nun den Rest ihres Lebens hinter Gittern verbringen. (vh)

 
 

EURE FAVORITEN