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Mutter lässt Freunde auf ihr Kind (2) aufpassen – doch sie haben Schlimmes mit ihm vor

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Kleines Kind hilft im Haushalt am Waeschetrockner. Little boy doing laundry . , MODEL RELEASE vorhanden , MODEL RELEASED , Bonn DEU, Deutschland PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xUtexGrabowskyx Small Child helps in Budget at Waeschetrockner Little Boy Doing Laundry Model Release AVAILABLE Model released Bonn DEU Germany PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright xUtexGrabowskyx Foto: imago/photothek
  • In Polen hat eine Mutter ihr Kind in die Obhut von Freunden gegeben
  • Die Babysitter führten allerdings nichts Gutes im Schilde
  • Nun stehen sie deswegen vor Gericht

Radom. 

Wer einen Babysitter für sein Kind sucht, nimmt es in der Regel ganz genau. Hat die Person Erfahrung mit Kindern? Kann ich mich wirklich auf sie verlassen? Hat sie gute Referenzen? Schließlich will man sein Kind in Sicherheit wissen.

Adam B. und Thomas K. erfüllten offensichtlich keines dieser Kriterien. Wie polnische Medien berichten, müssen sich der 18- und 22-Jährige nun vor Gericht verantworten, nachdem sie in Radom in Polen auf den zweijährigen Sohn einer Freundin „aufgepasst“ hatten.

In B.s und K.s Fall hieß „Aufpassen“ nämlich: das weinende Kind in eine Waschmaschine stecken, sich selber darüber kaputtlachen und das Kind anschließend an einer Zigarette ziehen lassen.

Bis zu zehn Jahre Haft wegen Missbrauchs

Wie der polnische Radiosender Radio Plus berichtet, sei das Ganze auch noch gefilmt und ins Netz geladen worden. Das bestätigte der Bezirksstaatsanwalt von Radom, Miroslaw Wachnik, dem Sender. Die beiden seien am Wochenende verhört worden. Ihnen drohen nun bis zu zehn Jahre Gefängnis wegen Missbrauchs.

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Laut dem britischen „Mirror“ fand die Polizei ein Foto des Kindes mit Zigarette im Mund auf einer Social-Media-Seite der Mutter. Die 21-Jährige habe jedoch den Vorwurf von sich gewiesen, etwas damit zu tun zu haben.

Dritter Verdächtiger wieder frei

Sie sei zu der Zeit auf dem Weg zur Arbeit gewesen. Dabei lasse sie ihr Handy stets zu Hause. Die Polizei soll Berichten zufolge noch einen dritten Mann festgenommen haben, der mutmaßlich ein Video des Kindes in der Waschmaschine ins Netz gestellt hatte. Dieser sei jedoch wieder entlassen worden.

Für Entsetzen sorgte zuletzt auch eine Bloggerin, die nach der Geburt ein Bild mit ihrem Handy postete, wie du hier nachlesen kannst. (cho)