Syrische Familie foltert die eigene Tochter (15) – aus einem unglaublichen Grund

Eine 15-Jährige wurde von ihrer eigenen Familie misshandelt. (Symbolbild)
Eine 15-Jährige wurde von ihrer eigenen Familie misshandelt. (Symbolbild)
Foto: imago/ Thomas Trutschel

München. Dieser unglaubliche Fall von Folter schockierte sogar den Richter: Eine 15-Jährige aus München wurde von ihrer Familie schlimm misshandelt.

Der banale Grund?

Sie hatte den falschen Freund.

Das Mädchen und seine Familie sind Syrer. Der Freund der 15-Jährigen war Afghane. Das fand die Familie des Mädchens in den Weihnachtsferien 2017 heraus. Ein Afghane als Freund? Das gefiel der Familie gar nicht.

------------------------------------

• Mehr Themen:

„Bares für Rares“ im ZDF: Junge Frau kämpft mit Kaufhaus-Schmuck für ihren Traum und bekommt ein überraschendes Angebot

Helene Fischer zählt zu den bestbezahltesten Musikerinnen der Welt: So viel soll sie verdienen

• Top-News des Tages:

Moderatorin Nazan Eckes (42) postet Bild vom Bambi – alle schauen entsetzt auf eine bestimmte Stelle

Das Erbe von Jens Büchner: So lange kommen Ehefrau Daniela und die Kinder über die Runden

-------------------------------------

Familie foltert Tochter und sperrt sie tagelang ein

So wenig, dass Vater, Mutter und Bruder das Mädchen in der Wohnung einsperrten und ihm nichts zu essen und zu trinken gaben, berichtet die „tz“. Der Vater trat seiner Tochter mehrfach gegen den Kopf und ins Gesicht. Die gesamte Familie passte auf, dass die 15-Jährige nicht entkommen konnte.

15-Jährige sollte mit der Zunge die Toilette sauber lecken

Der Vater schleppte die Jugendliche sogar ins Badezimmer und befahl ihr, mit der Zunge die Toilette sauber zu lecken.

Erst Mitte Januar traute sich das gefolterte Mädchen, in der Schule von den Vorfällen zu Hause zu erzählen. Bald darauf kam es in Obhut an einem geheimen Ort, an dem es heute noch lebt.

+++ Michael Schumacher: Freund der Familie verrät – „Er sagte nur, dass es manchmal schwierig war“ +++

Folter-Opfer bittet Richter darum, die Eltern nicht zu bestrafen

Vater, Mutter und Bruder des Mädchens standen nun in München vor Gericht. Unglaublich: Sie erhielten trotz der Misshandlungen nur Bewährungsstrafen – auch, weil die 15-Jährige einen Brief an den Richter geschrieben hatte, in dem sie darum bat, dass ihre Eltern nicht bestraft werden sollten. Vor Gericht verweigerte das Mädchen die Aussage.

+++ Jens Büchner: Das hat seine Ehefrau nach dem Tod gemacht – in Deutschland ist es verboten! +++

Richter: „Das ist verachtenswert. Sie sollten sich schämen“

Die gesamte Familie legte vor Gericht ein Geständnis ab, Vater und Mutter baten um Verzeihung.

Das beeindruckte den Amtsrichter aber nur wenig: „Das war Psycho-Folter. Sie haben Ihre Tochter wie einen Hund behandelt. Sie wurde entehrt.“ Der Münchner Amtsrichter betonte: „Diesen Teilaspekt Ihrer Kultur lehne ich komplett ab. Das ist verachtenswert. Sie sollten sich schämen.“ (lin)

 
 

EURE FAVORITEN