München: Kind taucht mit Taucherbrille – es kann nicht fassen, was es sieht

Ein Junge ist in einem Freibad in München mit seiner Tauschbrille unter Wasser unterwegs - und traut seinen Augen kaum. (Symbolbild)
Ein Junge ist in einem Freibad in München mit seiner Tauschbrille unter Wasser unterwegs - und traut seinen Augen kaum. (Symbolbild)
Foto: imago images / MITO

München. Diesen Sprung ins kühle Nass hatte sich ein Junge aus München wohl anders vorgestellt. Denn als der Zwölfjährige gerade mit seiner Taucherbrille das Innere des Außenbeckens im Schwabinger Nordbad erkunden will, stößt er auf etwas, mit dem er so nicht gerechnet hat.

Ein Tauchgang in öffentlichen Schwimmbädern hat meist nicht viele Überraschungen zu bieten. Ab und zu sieht man, neben einer Menge Beine, ein verloren gegangenes Haargummi oder einen abgefallenen Ohrring am Grund des Beckens. Doch als der Junge in München wieder aus dem Wasser steigt, ist er aufgewühlt.

München: Erschreckende Entdeckung unter Wasser

Er beobachtete nämlich ein junges Paar, das innig in gemeinsame Zärtlichkeiten vertieft ist. Die beiden haben in dem öffentlichen Schwimmbad Geschlechtsverkehr - und ausgerechnet der Zwölfjährige erwischt sie beim Sex.

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Der Junge ist aufgewühlt. Er spricht mit seiner Mutter über das Beobachtete. Sie verständigt umgehend den Bademeister.

In vielen Fällen werden Paare, die beim Sex im Schwimmbad erwischt werden, ermahnt oder bekommen ein Hausverbot in der Badeanstalt. Im Schwabinger Nordbad gibt es jedoch ein Problem: Denn der Junge, der die beiden ertappt hat, ist noch minderjährig.

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Bademeister ruft Polizei

Deswegen ruft der Bademeister die Polizei. Und die hält das Pärchen auf, als es das Schwimmbad gerade verlassen will. Der 35-Jährige und seine ein Jahr jüngere Begleiterin müssen mit den Beamten auf die Wache und ihre Ausweise vorlegen.

Gegen beide wurde ein Verfahren eröffnet. Die Vorwürfe: Erregung öffentlichen Ärgernisses und eine Ermittlung wegen sexuellen Missbrauchs. Das Alter ihres Zuschauers ist ihnen zum Verhängnis geworden.

Der Artikel erschien bereits einmal am 16.05.2019 auf DER WESTEN.

 
 

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