Verdächtiger widerruft Teilgeständnis im Mordfall Peggy – wurde er von der Polizei unter Druck gesetzt?

Ein Gedenkstein mit dem Porträt des Mädchens Peggy.
Ein Gedenkstein mit dem Porträt des Mädchens Peggy.
Foto: David-Wolfgang Ebener / dpa

Lichtenberg. Der Tatverdächtige im Mordfall Peggy hat sein Teilgeständnis in dem Mordfall widerrufen. Nach Angaben seines Anwalts der 41-Jährige es zurück, wie der Bayerische Rundfunk (BR) am Mittwoch berichtete.

Mordfall Peggy: Verdächtiger von der Polizei unter Druck gesetzt?

Vor drei Monaten hatte der Mann in einer Vernehmung zugegeben, die tote Neunjährige im Mai 2001 mit seinem Auto in den Wald gebracht zu haben. Er bestritt jedoch, das Mädchen getötet zu haben.

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Die Polizei habe seinen Mandanten bei der Vernehmung im September stark unter Druck gesetzt, sagte der Anwalt dem Sender. „Er wollte irgendwann nur noch aus dieser Situation heraus und hat deshalb dann einfach das gesagt, was man von ihm hören wollte.“

Etwa 15 Jahre nach dem Tod von Peggy hatte ein Pilzsammler das Skelett in einem Wald bei Rodacherbrunn im Saale-Orla-Kreis – knapp 20 Kilometer von Peggys Heimatort Lichtenberg im oberfränkischen Landkreis Hof entfernt – entdeckt.

 
 

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