Junge (16) wird erstochen: Dutzende filmen, anstatt zu helfen

Ein 16-Jähriger Junge wurde umgebracht. (Symbolbild)
Ein 16-Jähriger Junge wurde umgebracht. (Symbolbild)
Foto: imago images

Es sind Szenen, die verstören. Der 16-jährige Khaseen M. wird auf offener Straße erstochen. Doch statt zu helfen, zücken Dutzende Passanten ihr Handy, filmen den Sterbenden.

Nur wenig später wurde ein 18-Jähriger festgenommen. Die Polizei hatte Videoaufnahmen des Vorfalls ausgewertet, ihn als Täter identifiziert. Laut CBS hatten sich die Teenager zu einem Kampf verabredet, es ging um ein Mädchen.

Khaseen M. wird erstochen – diese freundliche Aktion wurde ihm zu Verhängnis

Das Opfer war kurz zuvor mit der Freundin eines anderen gesehen worden. Als er den späteren Tatort, ein Einkaufszentrum, betrat, gingen direkt sechs andere Jungs auf ihn zu. Einer der Jugendlichen – wohl der 18-Jährige – stach ihm mit einem Messer in die Brust.

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Die Schwester des Opfers ist schockiert von der sinnlosen Tat

Die Angehörigen des Toten sind schockiert von dem Vorfall. Aber auch von dem Verhalten der Gaffer.

Gegenüber CBS sagte die Schwester des 16-Jährigen: „Jeder hat ihn geliebt, und er liebte jeden. Er war wundervoll. Dieses Mädchen hatte ihn gebeten, sie nach Hause zu bringen. Doch sie hat ihn benutzt. Sie wollte nur ihren Ex-Freund eifersüchtig machen.“

Polizei nutzte die Videoaufnahmen der Schaulustigen

Und der zuständige Polizeichef fügte hinzu: „Ich kann die Zuschauer nicht verstehen. Sie haben ihn gefilmt, anstatt ihm zu helfen. Das kann doch nicht sein. Dein Freund stirbt und du stehst einfach daneben und filmst ihn dabei. Das ist ungeheuerlich.“

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Im Endeffekt hatten die Videos aber doch noch einen Nutzen. Sie halfen der Polizei, den Messerstecher zu identifizieren. Mit den Worten „Wenn Sie kein Teil des Mordes an Khaseen M. sind, ist es jetzt an der Zeit, sich mit uns in Verbindung zu setzen und uns mitzuteilen, wer dies getan hat und warum“, hatten die Beamten zuvor an die Gaffer appelliert. (göt)

 
 

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