Martin Sonneborn spottet in Rede über Ursula von der Leyen – „völlig kenntnisfreie Ministerin“

Martin Sonneborn („Die Partei“) schießt im Europaparlament gegen Ursula von der Leyen (CDU). (Symbolbild)
Martin Sonneborn („Die Partei“) schießt im Europaparlament gegen Ursula von der Leyen (CDU). (Symbolbild)
Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Martin Sonneborn von der Satirepartei „Die Partei“ hat am Dienstag nicht nur Ursula von der Leyen (CDU), sondern auch die neuen Vorsitzenden des EU-Parlaments, des EU-Rates und der Europäischen Zentralbank in seiner Rede im Europaparlament scharf kritisiert.

Von der Leyen (CDU), derzeit Kandidierende für das Amt der EU-Kommissionspräsidentin, bezeichnete Sonneborn in seiner Rede als „eine europapolitisch völlig kenntnisfreie deutsche Ministerin, die lediglich durch einen irren Hang zu überteuerten Beratern, Missmanagement und Euphemismen aufgefallen ist.“

Martin Sonneborn schießt gegen Ursula von der Leyen

Die weitere Kritik richtet sich unter anderen gegen die künftige Chefin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde. Sie habe in der Vergangenheit öffentliche Gelder veruntreut, sei zudem unerfahren in der Leitung von Nationalbanken.

Charles Michel, der künftige Ratspräsident, habe nicht einmal in Belgien eine funktionierende Regierung bilden können, hieß es in Sonneborns Rede.

Sonneborn: „moralische Wurstigkeit“

„Um diese Parade von moralischer Inkompetenz und Wurstigkeit abzusichern, paktieren sie mit der illiberalen Pis-Partei, dem Möchtegern-Faschichten Orban und Benito Salvini?“, sagte Sonneborn im Hinblick auf die rechtsnationale Regierungspartei in Polen, Ungarns nationalkonservativen Premier Viktor Orban und den rechten Innenminister Matteo Salvini aus Italien.

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Den Vornamen des italienischen Innenministers tauschte er in der Rede gegen den Vornamen des italienischen Diktators Mussolini ein.

Seine Rede beendet er mit den Worten „wir sollten Europa nicht den 'Leyen' überlassen. Zwinkersmiley.“

Die Rede Martin Sonneborns

Von der Leyen riss bei der scharfen Kritik an ihrer Person zunächst die Augenbrauen hoch, grinste dann aber wieder gelassen.

„Partei“-Kollege mit Aktion im Parlament

Zuvor hatte sein „Die Partei“-Kollege Nico Semsrott bereits auf die Berater-Affäre von der Leyens angespielt. Er trug einen Pullover, der mit Logos von Unternehmensberatungen beklebt war. Offenbar wollte er damit auf die Affäre um externe Beraterverträge im Bundesverteidigungsministerium unter von der Leyen anspielen. (vh/mit dpa)

 
 

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