„Markus Lanz“ im ZDF: Gäste diskutieren hitzig über Merkel-Erbe, dann überrascht ein Gast mit seiner Aussage zum Terror

Ungewöhnliches Bild bei Markus Lanz: Geschlagene 15 Minuten hängen die Gäste an den Lippen des Extremsportler Benedikt Böhm.
Ungewöhnliches Bild bei Markus Lanz: Geschlagene 15 Minuten hängen die Gäste an den Lippen des Extremsportler Benedikt Böhm.
Foto: Screenshot ZDF
  • Bei Markus Lanz diskutierten die Gäste über das Erbe von Angela Merkel
  • Mit einer Ausnahme: Extremsportler Benedikt Böhm hatte am Ende der Sendung seinen großen Auftritt
  • Für geschlagene 15 Minuten hing das gesamte Studio an seinen Lippen

Hamburg. Knapp eine Stunde diskutierten die Gäste bei „Markus Lanz“ im ZDF über Politik. Hauptsächlich ging es um den CDU-Parteitag am Wochenende. Mit dem ehemaligen Hamburger Oberbürgermeister Ole von Beust (CDU) und der Journalistin Kristina Dunz befanden sich zwei Befürworter der neuen CDU-Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer in der Runde.

Das Gegengewicht bildete Unternehmer Wolfgang Gruppe, der sich zuvor klar für Friedrich Merz ausgesprochen hatte.

Markus Lanz im ZDF: Hitzige Debatte um Merkel-Nachfolge

Die Runde komplettierte Benedikt Böhm. Ein Extrembergsteiger, der so gar nicht in die Sendung passen mochte.

Stritten die anderen drei Gäste - einschließlich Markus Lanz - emotional über das Erbe von Angela Merkel, hatte Böhm nach einer Stunde seinen großen Moment. Er überraschte mit einem Satz, den er auf seiner Iran-Reise aufgeschnappt hatte.

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„Markus Lanz“ im ZDF: Eine Viertelstunde darf nur einer Reden

Böhm hatte zuletzt bei einem fünftägigen Iran-Trip den Damavand, ein 5.604 m hohen Berg vor den Toren Teherans, bestiegen. Dafür brauchte der gebürtige Bayer nur knappe 14 Stunden. Ohnehin scheint er das Extreme zu lieben. Vor der Arbeit morgens die Zugspitze in drei bis vier Stunden hochjoggen? Eine von Böhms leichteren Aufgaben.

Tatsächlich räumt ihm Markus Lanz die letzte Viertelstunde der Sendung ein, um von seinem Iran-Abenteuer zu erzählen. Ein kleiner Film zeigt seinen beschwerlichen Aufstieg zum Damavand. Der Extremsportler berichtet begeistert über die Herausforderungen der Bergsteigung.

Neben Natur, hat Böhm auch Iraner kennenlernen können. Überrascht erzählt er, wie liberal und offen die Menschen doch seien. „Ich hatte nie ein mulmiges Gefühl“, fährt er fort.

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Extrembergsteiger überrascht über Terror-Frage eines Iraners

Dann setzt er zu dem Satz an, der die Zuschauer im Publikum überrascht: „Was mir die Augen geöffnet hat, war wie ein Iraner zu mir sagte: Bei euch in Deutschland ist ganz schön Action zur Zeit.“ Überrascht entgegnet Böhm, was er damit meine. „Mit Anschlägen und so weiter. Zuerst dachte ich, der verarscht mich. Die Frage hätte eher von mir kommen müssen.“

Rhetorisch fragt er in die Runde: „Ihr seid doch alle politisch gebildet? Wann gab es den letzten Anschlag im Iran?“ Ad hoc fällt niemandem eine Antwort ein. Doch noch im September verstarben bei einem Anschlag auf eine Militärparade 24 Menschen, dennoch ist die Sicherheitslage im Iran nicht schlechter als in Deutschland. Solch ein Attentat bildet eher die Ausnahme als die Regel in dem muslimischen Land.

Böhm kann sich sogar vorstellen, mit der gesamten Familie Urlaub im Iran zumachen. Immerhin gäbe es ja einen Direktflug von München. Was ihm als Naturmenschen nicht gepasst hat: „Es ist sehr verdreckt. Müll wird einfach auf den Boden geworfen.“

Mit seinen Erzählung hat der 41-Jährige für 15 Minuten die volle Aufmerksamkeit des Studios genossen. Solche eine ungebrochene Redezeit bildet bei Markus Lanz, aber generell bei Polittalks, doch eher die Ausnahme.

Hier kannst du die komplette Sendung anschauen.

 
 

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