Mann vergewaltigt Pferd mehrfach – seine Ausrede ist unfassbar!

Tierquälerei - Wie schützt das Gesetz unsere Tiere?

Jeden Sommer wiederholen sich die Bilder: Hunde ersticken in überhitzten Autos oder vegetieren auf Rastplätzen einsam vor sich hin. Doch wer Tieren absichtlich Leid zufügt, begeht kein Kavaliersdelikt, sondern macht sich strafbar. Die Anwaltauskunft

Jeden Sommer wiederholen sich die Bilder: Hunde ersticken in überhitzten Autos oder vegetieren auf Rastplätzen einsam vor sich hin. Doch wer Tieren absichtlich Leid zufügt, begeht kein Kavaliersdelikt, sondern macht sich strafbar. Die Anwaltauskunft

Beschreibung anzeigen
  • Ein 31-Jähriger verging sich mehrfach an einem Pferd
  • Seine Ausrede vor Gericht ist wirklich absurd

Grafton (Australien).  Eine junge Stute aus einem Rennstall in der australischen Stadt Grafton verhielt sich auffällig und wirkte verstört. Ihre Trainer vermuteten, dass sie aufgebracht war, weil sich jemand nachts im Stall an den Pferden zu schaffen machte. Also stellten sie Überwachungskameras auf.

Tatsächlich habe eine der Kameras eines Nachts Alarm ausgelöst, als ein Unbekannter die Türen des Stalls öffnete, wie die lokale Zeitung „The Daily Examiner“ berichtete. Als ein Trainer das sah, rief er die Polizei. Die Beamten trafen im Stall ein, entdeckten dort einen Mann, der in einer Ecke kauerte.

Tierquäler behauptet, Pferd habe ihm zugezwinkert

Der 31-Jährige wehrte sich kurz gegen die Festnahme, dann folgte er den Polizisten aufs Revier. Im Verhör gab der Mann an, das junge, verstörte Pferd zwei Mal vergewaltigt zu haben. Seine Ausrede wirkt jedoch absurd: Er behauptet, das Tier habe ihm sein Einverständnis gegeben. Daraufhin wurde er wegen Tierquälerei angeklagt und landete vor Gericht.

----------------------

Auch interessant:

Tierquäler verletzt zutraulichen Hengst

Pferd und Mercedes kollidieren auf Autobahn – Fahrer kommt verletzt ins Krankenhaus, das Tier stirbt

„Pferdesport ist halt Tierquälerei“: Wütende Reaktionen nach Tod eines Pferdes bei Reitmeisterschaft

----------------------

In dem Gerichtsverfahren gegen ihn konkretisierte der 31-Jährige laut dem Nachrichten-Portal „news.com.au“ seine Angaben über die Tat. Er behauptete, die Stute habe vor dem Akt an seinem Schritt geschnüffelt und ihm zugezwinkert. Das habe er dann als Zustimmung zum Geschlechtsverkehr gedeutet.

Der Angeklagte wurde zu einer Gefängnisstrafe von 10 Monaten verurteilt und muss zudem umgerechnet 440 Euro Strafe zahlen. Die Stute scheint laut Angaben der Trainer noch immer schwer traumatisiert zu sein.

Leider ist die grausame Tat kein Einzelfall. Im Frühjahr dieses Jahres hat ein Pferdebesitzer in Baden-Württemberg einen Mann beim Sex mit einer Stute erwischt, wie du hier erfährst. (leve)

 
 

EURE FAVORITEN

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.
Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.

Beschreibung anzeigen