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Mann macht Kopfsprung ins Nichtschwimmerbecken – und wird schwer verletzt

Wie rettet man jemanden vor dem Ertrinken?

Prüfen, ob ein Rettungsschwimmer in der Nähe ist. Jemanden vor dem Ertrinken zu retten, kann sehr gefährlich sein. Wer kein guter Schwimmer ist, sollte von einem Rettungsversuch absehen.

  • Ein Freibadbesucher ist in Lichtenau ins Nichtschwimmerbecken gesprungen
  • Dabei verletzte er sich so schwer, dass ein Hubschrauber ihn in die Klinik brachte

Lichtenau. 

In der Sommerzeit kommt es immer wieder zu Badeunfällen. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2018 sind in Deutschland bereits 279 Menschen ertrunken.

Ein 23-jähriger Schwimmbadbesucher hat sich nun bei einem Kopfsprung ins flache Becken im westfälischen Lichtenau bei Paderborn schwer verletzt. Zeugen sagten, dass der Mann am Donnerstag in das Nichtschwimmerbecken mit einer Wassertiefe von etwa 85 Zentimetern gesprungen war.

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Beim Aufprall verletzte sich der Springer schwer. Er musste anschließend von Freunden aus dem Becken gezogen werden. Wie die Polizei mitteilte, wurde er von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Beim Springen auf die Wassertiefe achten

Sprünge in zu flache Gewässer können lebensgefährlich sein. Die DLRG hat in einem Merkblatt für Lehrkräfte die zu beachtenden Sicherheitsmaßnahmen beim Springen zusammengefasst. Dort heißt es, dass Kopfsprünge erst ab einer Wassertiefe von mindestens 1,80 Metern ausgeführt werden dürfen. (raer/dpa)