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Mann im Sicherheitsdienst postet sechs Monate lang seine Fürze auf Instagram – mit bitteren Folgen für ihn

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Der Sicherheitsmann wurde mittlerweile gekündigt. Foto: Screenshot Instagram
  • Unter dem Namen „Paul Flart“ hat ein Sicherheitsmann aus Florida täglich seine Fürze veröffentlicht
  • Am Arbeitsplatz hat er kleine Videos davon aufgenommen
  • Die Folge: er wurde gekündigt

Florida. 

Manche finden es einfach nur ekelhaft, andere nennen es Kunst: Ein Mann aus Florida hat über sechs Monate jeden Tag mindestens einmal seine Fürze in einem kurzen Video aufgenommen und auf seinem Instagram-Account „Paul Flart“ veröffentlicht.

Ein brisantes Detail an dieser verrückten Geschichte: Die Videos sind am Arbeitsplatz entstanden, in einem Krankenhaus in Florida. Nachdem die täglichen Fürze von „Paul Flart“ im Internet viral gingen, musste der Sicherheitsmann die Rechnung dafür zahlen – er wurde gekündigt.

Besonderer Klang in der Krankenhaus-Lobby

Mit seinem Namen „Paul Flart“ verweist Doug (Nachname unbekannt) auf den Protagonisten im Film „Der Kaufhaus Cop“. Der 31-Jährige hatte eines Tages während seiner Schicht im Sicherheitsdienst eines Krankenhauses eine ungewöhnliche Idee:

„Die Lobby im Krankenhaus hat eine wirklich gute Akustik und natürlich furzen wir alle. Als mir eines Tages ein ziemlich gutes Stück gelang, habe ich den Klang aufgenommen und ihn meinen Freunden geschickt“, erklärte „Paul Flart“ dem „Vice Magazine“.

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Seine Freunde seien begeistert gewesen und hätten ihn bei der Idee ermutigt, einen Instagram-Account zu starten. Im März ging dieser online, über sechs Monate postete der Security-Angestellte jeden Tag ein neues Video in Uniform.

Video-Zusammenschnitt geht viral

Anfangs noch 500 Follower, gingen die Flatulenzen des US-Amerikaners bald viral. Mittlerweile hat sein Instagram-Account fast 70.000 Abonnenten. Anstoß für seine große Bekanntheit gab ein Zusammenschnitt seiner Videos zu einem langen Youtube-Clip, der sich rasend schnell verbreitet hat.

Der Clip in einem Facebook-Post des Portals „LADible“ wurde inzwischen 11 Millionen Mal aufgerufen und mehr als 80.000 Mal geteilt. Seinen Erfolg begründet Doug alias „Paul Flart“ so: „Das überwindet alle Sprachen. Man braucht keine Übersetzung dafür – es ist einfach nur lustig.“

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In den Kommentarfunktionen der verschiedenen Portale finden sich zu den Furz-Videos verschiedene Reaktionen. Einige ekeln sich davor und können die Begeisterung nicht verstehen. Andere wiederum finden die Idee „genial“. Ein User meint unter dem Youtube-Clip: „Das ist wie einem romantischen Hörbuch zuzuhören.“

„Paul Flart“ wird gekündigt

Vergangenen Donnerstag bekam der furzende Sicherheitsmann laut „Vice“ von seinem Chef einen Denkzettel verpasst: er wurde gekündigt. Der Vorgesetzte begründete seine Entscheidung damit, dass Doug zu oft sein Handy am Arbeitsplatz benutzt habe.

„Paul Fart“ ließ seine Follower per Live-Stream an seiner Kündigung teilhaben. „Vice“ sagte er, er wolle die Arbeit mit seinen Fürzen professionell ausbauen. (alka)