Mann hat Krebs im Endstadium – sein Arzt machte einen fatalen Fehler

Weil er eine seltsame Beule auf dem Bein hat, geht ein dreifacher Familienvater aus Nottingham (England) 2012 zum Doktor. Sein Arzt diagnostiziert einen Insektenstich und schickt den Mann wieder nach Hause.

Der Arzt hatte eine fatale Fehldiagnose gestellt. Denn heute hat der Mann Krebs im Endstadium.

Arzt mit fataler Fehldiagnose

Ein ganzes Jahr lang ging der 48-Jährige laut „Nottingham Post“ immer wieder mit dem schmerzenden Bein in das Krankenhaus. Immer wieder vertrösteten ihn die Ärzte. Drückten an der Beule herum, fanden nichts.

Zweitweise litt der 48-Jährige Tag und Nacht unter großen Schmerzen. Als die Beule an seinem Bein immer dicker wurde, rot und entzündet aussah, holte er sich eine zweite Meinung ein.

Schmerzen nehmen nicht ab

Auch diesmal rieten ihm die Ärzte, einfach nach Hause zu gehen. Er solle ein Bad nehmen und die merkwürdige Beule ausdrücken. Aber die Schmerzen nahmen nicht ab. Auf Drängen seiner Frau entschloss sich der Familienvater schließlich dazu, ein anderes Krankenhaus aufzusuchen.

Dort machten die Ärzte einen MRT- und einen CT-Scan. Dabei fanden sie heraus, dass der vermeintliche Insektenstich ein Weichteilsarkom, ein bösartiger Tumor, ist.

Tumor so groß wie ein Schuh

Der war zu diesem Zeitpunkt schon so groß wie ein Schuh der Größe 40. Nach dieser Diagnose musste sein Bein sofort amputiert werden. Doch auch das drängte den Tumor nur für kurze Zeit zurück.

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Der Tumor hatte bereits gestreut, ging auf die Lunge über. 2016 mussten die Ärzte einen Teil seiner Lunge entfernen. 2017 hatte sich der Krebs schon in seiner Brust ausgebreitet. Da erhielt er die Diagnose, dass seine Krankheit nicht mehr heilbar ist.

Auch harmlos aussehende Hauterscheinungen sollten ernst genommen werden

„Hätten sie den Tumor früher entdeckt, hätte er vielleicht nicht gestreut. Ich hätte vielleicht mein Bein behalten können. Bei der ersten Operation konnten sie zwar das ganze Gewebe entfernen. Aber Krebs kann immer wiederkommen“, sagt der 48-Jährige.

Er hofft, dass die Ärzte in Zukunft auch zunächst harmlos aussehende Insektenstiche ernst nehmen, damit anderen Patienten sein Schicksal erspart bleibt. Das berichtete die Nottingham Post.

Die Hausarztpraxis, die wiederholt die falsche Diagnose gestellt hatte, wurde in der Zwischenzeit geschlossen. (vh)

 
 

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