Maddie McCann: Ex-Fahnder macht erschütternde Beichte

Maddie McCann wird seit 2007 vermisst.
Maddie McCann wird seit 2007 vermisst.
Foto: dpa

Fast auf den Tag genau zwölf Jahre ist es her, dass das damals dreijährige britische Mädchen Maddie McCann aus seinem Appartement im portugiesischen Urlaubsort Praia da Luz verschwand und seitdem nicht wieder auftauchte.

Der Fall um Maddie McCann machte weltweit Schlagzeilen. Doch trotz der Ermittlungen der Polizei, trotz der riesigen Aufmerksamkeit, trotz der massiven Suchmaßnahmen, konnte Maddie McCann bis heute nicht gefunden werden.

Maddie McCann: Ex-Ermittler wurde vor dem Fall gewarnt

Ein ehemaliger Ermittler des britischen Scotland Yard hat nun brisante Aussagen zu dem Fall gemacht. Dem australischen Podcast „nine.com.au“ sagte Colin Sutton, er sei vor seinen Ermittlungen davor gewarnt worden, den Fall zu übernehmen.

Ein ominöser Anrufer hätte ihn gewarnt, die Polizei würde genau diktieren, wonach Maddie gesucht werden dürfe und wo nicht. Die Ermittlungen seien von vornherein zu einseitig gewesen. Laut Sutton wurde nur in eine Richtung ermittelt, nämlich ob Madeleine McCann entführt wurde.

Maddie McCann: Führt eine neue Spur nach Deutschland?

Vor wenigen Tagen erst schien wieder Bewegung in den Vermisstenfall zu kommen. So verriet Goncalo Amaral, der Polizist, der die Ermittlungen im Fall Maddie McCann zunächst leitete, dass die Ermittler derzeit die Verbindung zu einem pädophilen Kindermörder aus Deutschland untersuchen würden.

Wie die britische Sun schreibt, habe Martin Ney, so der Name des Mannes, große Ähnlichkeit mit dem Phantombild von Maddie McCanns mutmaßlichem Entführer.

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Deutscher Kinder-Mörder soll verdächtig sein

Martin Ney soll das portugiesische Urlaubsgebiet gut kennen. So sei er in den 90ern häufig dort gewesen. Derzeit sitzt der Pädagoge, bekannt geworden als der „Maskenmann“, wegen des Mordes an drei deutschen Kindern im Gefängnis.

Zwei weitere Taten werden laut Sun mit ihm in Verbindung gebracht. Sie konnten aber nie nachgewiesen werden. Zudem soll er Kinder mindestens vierzig Mal missbraucht haben. 2012 wurde er zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

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Seine Opfer wählte Martin Ney immer im Drei-Jahres-Takt. Sein letztes Opfer soll er 2004 umgebracht haben. Maddie McCann verschwand 2007.

Kindermörder sitzt bereits im Gefängnis

Goncalo Amaral sagte angesprochen auf die Suche nach Maddie McCann: „Die Ermittler bereiten das Ende der Untersuchungen eines deutschen Pädophilen vor. Er sitzt bereits im Gefängnis.“

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Laut Sun sollen bereits Chats von Martin Ney dahingehend ausgewertet worden.

Ein Arbeiter im Ferienresort in Praia da Luz behauptet, Ney in der Zeit von Madeleine McCanns Verschwinden dort gesehen zu haben. Ney soll weibliche Gäste an der Bar „angestarrt“ haben. Die unbekannte Quelle sei sich aber sicher, Ney dort erkannt zu haben.

Portugiesische Medien: Ney nicht im Zentrum der Ermittlungen

Wie die portugiesische Zeitung „Correio da Manha“ berichtet, soll Ney jedoch nicht mehr im Zentrum der Ermittlungen stehen. Er sei demnach nicht der neue Verdächtige, gegen den die Policia Judiciaria in Porto ermittelt. Um wen es sich nun handelt, ist bislang unklar.

 
 

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