Frau gewinnt 560 Millionen im Lotto und muss nur noch eine Kleinigkeit für den Gewinn tun – doch sie will nicht!

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  • Eine Frau aus New Hampshire hat 560 Millionen US-Dollar im Lotto gewonnen
  • Damit das Geld ausgezahlt wird, muss sie zustimmen, dass ihr Name veröffentlicht wird
  • Doch sie will nicht

New Hampshire.  Wer Millionen im Lotto gewinnt, ist nicht nur plötzlich steinreich. Er ist auf einen Schlag auch bekannt. Nachbarn, Freunde, Familie – jeder weiß, dass man es nicht mehr nötig hat, jeden Cent drei Mal umzudrehen und sich viele Dinge leisten kann, die andere nicht können.

Nicht für jeden ist das ein schönes Gefühl.

Genau das dachte sich auch eine Frau aus New Hampshire in den USA, als sie beim Powerball-Spiel sage und schreibe 560 Millionen US-Dollar abräumte. Wie die „Washington Post“ berichtet, sei es der Wunsch der Frau, das Geld zu bekommen – dafür aber anonym zu bleiben.

Lotto-Gewinnerin will anonym bleiben

Doch das Gesetz schreibt vor, dass der Lotto-Gewinner auch veröffentlicht werden muss – ansonsten kann das Geld nicht ausgezahlt werden.

Deshalb habe sie zunächst ihren Namen auf die Rückseite des Lottoscheins geschrieben. Ihr Name wäre damit also wider ihres Willens veröffentlicht worden.

Als die Frau ihren Fehler bemerkt habe, sei sie mithilfe eines Anwalts vor Gericht gezogen, um zu erreichen, dass sie anonym ihren Gewinn einstreichen kann. „Sie möchte weiter die Freiheit besitzen, in einen Supermarkt zu gehen, ohne dabei erkannt zu werden“, heißt es in der Klage ihres Anwalts.

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Und es gibt noch weitere Gründe, die dafür sprechen, bei einem Lottogewinn anonym zu bleiben. So berichtet die „Washington Post“ über zahlreiche Fälle, in denen Lottogewinner überfallen und sogar getötet worden seien.

Auch die Lottogesellschaft kann die Beweggründe nachvollziehen. Allerdings könne man nichts machen, außer sich an die Regeln zu halten, wie sie in einer Mitteilung schreib.

„Während wir den Wunsch des Spielers respektieren, anonym zu bleiben, die Gesetze und Lottobedingungen geben ein eindeutiges Protokoll vor“, heißt es da.

Ob die Frau trotz der klaren Forderung ihren Millionen-Gewinn bekommt und dabei anonym bleiben darf, könnte sich am 21. Februar entscheiden. Dann findet eine Anhörung vor dem Gericht statt. (bekö)

 
 

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