Lotto: Frau verklagt eigenen Sohn – weil er DAS mit dem Gewinn gemacht hat

Eine Mutter aus den USA konnte sich über ihren Lotto-Gewinn nur kurz freuen. (Symbolbild)
Eine Mutter aus den USA konnte sich über ihren Lotto-Gewinn nur kurz freuen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Bakersfield. Wer im Lotto gewinnt, der hat keine Sorgen mehr? Von wegen! Etta May Urquhart (76) aus Bakersfield in Kalifornien kann diesbezüglich so einiges erzählen. Im Mai 2011 traute die 76-Jährige ihren Augen kaum. Sollte sie tatsächlich ein 51-Millionen-Dollar-Gewinnlos der Mega-Millions-Lotterie in den Händen halten?

Zur Sicherheit rief sie ihren Sohn herbei. Ronnie Lee Orender schaute sich die Zahlen an und bestätigte den Lotto-Gewinn. Gemeinsam lösten sie den Gewinn ein. Doch mittlerweile ist das Tischtuch zwischen Mutter und Sohn zerschnitten. Über den Fall berichtet die „Huffington Post“

Frau gewinnt im Lotto – und verklagt sie ihren Sohn

Demnach sei Etta May Urquhart bei der Abholung des Gewinns unglaublich aufgeregt gewesen. „Die Lotto-Offiziellen forderten mich auf, das Gewinnlos zu unterschreiben, aber ich konnte nicht mal einen Stift halten.“

Ihr Sohn habe deshalb für sie unterschrieben. Der habe daraufhin erklärt, sich um das Geld zu kümmern. „Ich sagte ihm, dass ich für unsere Familie sorgen will und er sagte mir, dass er das für mich übernehmen würde“, so die 76-Jährige.

Wegen seines darauf folgenden Verhaltens, sah sich seine Mutter gezwungen, Orender anzuzeigen.

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Sohn geht auf große Shopping-Tournee

Ihr Sohn gönnte sich einiges von der gigantischen Summe. Laut seiner Mutter habe er sich insgesamt vier Häuser, zehn Autos, ein Jet-Ski und ein Wohnmobil gakuft. Außerdem sollen 350.000 Dollar an seine Töchter geflossen sein.

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Sie selbst habe 125.000 Dollar, ein SUV und ein Haus erhalten. Darin habe sie zwar wohnen dürfen, sei aber nicht Eigentümerin des Hauses gewesen, klagte Urquhart laut „Huffington Post“.

Mutter verklagt Sohn auf irre Summe

Dann hatte die Mutter genug. Sie verklagt ihren Sohn wegen Betrugs auf 32 Millionen Dollar.

Letztlich kam es aber nie zur Gerichtsverhandlung. Wie die „CNN“ berichtet, haben sich Mutter und Tochter schließlich doch noch außergerichtlich einigen können. (ak)

 
 

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