Linkin Park zeigt „Carpool Karaoke“ mit Chester Bennington

Chester Bennington, Sänger der Rockband Linkin Park, nahm sich am 20. Juli das Leben. Kurz zuvor wirkte er noch an einer Folge von James Cordens „Carpool Karaoke“ mit.
Chester Bennington, Sänger der Rockband Linkin Park, nahm sich am 20. Juli das Leben. Kurz zuvor wirkte er noch an einer Folge von James Cordens „Carpool Karaoke“ mit.
Foto: Maciej Kulczynski / dpa
Wenige Tage vor seinem Tod drehte Linkin-Park-Frontmann Chester Bennington eine Folge „Carpool Karaoke“. Nun ist sie im Netz zu sehen.

Berlin.  Es wirkt wie ein Video aus einer anderen Zeit: Die US-Rockband Linkin Park sitzt mit Schauspieler Ken Jeong im Auto, bereit für eine neue Folge von James Cordens berühmter „Carpool Karaoke“. Sie machen Witze, lachen laut übereinander und geben schließlich alles beim gemeinsamen Singen. Kurz gesagt: Sie scheinen eine gute Zeit zu haben. Das gilt auch für den Mann auf dem Fahrersitz: Chester Bennington, gestorben sechs Tage nach dem Dreh.

Lange haben Moderator Corden und die Band das Video, das eigentlich für Apple TV produziert worden war, unter Verschluss gehalten. Sie wollten sich erst den Segen von Benningtons Familie holen. Nun erwiesen sie ihrem früheren Frontmann die letzte Ehre auf Facebook.

Das Video fügt sich ein in eine ganze Reihe von Tributen und Erinnerungen an Bennington, die Linkin Park in der letzten Zeit auf ihrer Facebook-Seite teilten. Die Rockband hatte zudem eine Show zu Benningtons Ehren am 27. Oktober in den USA angekündigt. Mit dabei sein sollen unter anderem auch Mitglieder von Korn und System of A Down.

Bennington starb am 20. Juli 2017 im Alter von 41 Jahren. Er erhängte sich am Geburtstag seines verstorbenen Musiker-Freundes Chris Cornell. Neben seiner Frau hinterließ der Sänger sechs Kinder. Er litt an Depressionen. (cho)

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

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