Lidl: Kassierer will wegen Elternpaar die Polizei rufen – weil es DAS kaufen wollte

Ein britisches Elternpaar erhebt schwere Vorwürfe gegen den Mitarbeiter einer Lidl-Filiale.
Ein britisches Elternpaar erhebt schwere Vorwürfe gegen den Mitarbeiter einer Lidl-Filiale.
Foto: Imago

Waterlooville. Jackie Chandler und ihr Ehemann Gary Sprake aus dem englischen Waterlooville sind schockiert. Das Elternpaar war gemeinsam mit ihren Töchtern Ella-May (14) und Rosa-May (11) in einer Lidl-Filiale einkaufen, wollte nur schnell eine Flasche Gin für eine Party mit Freunden besorgen - doch dann ging der Ärger los.

Denn: Der Kassierer des Discounters soll den beiden das In-Getränk nicht verkauft haben - weil die Kinder dabei waren. Das berichtet die britische Sun.

Der Lidl-Mitarbeiter soll darauf bestanden haben, den Ausweis der Töchter zu sehen. Das verheiratete Paar sagte ihm, dass es den Kindern niemals erlauben würde, auch nur einen Schluck des Gins zu trinken. „Das macht keinen Unterschied, sie müssen sich ebenso ausweisen“, soll der Angestellte daraufhin erwidert haben.

Lidl: Eltern erheben schwere Vorwürfe

Zu guter Letzt soll noch der Manager der Filiale dazugekommen sein. Er stellte sich hinter seinen Kollegen und bat die Familie, den Laden zu verlassen. Anschließend drohte er noch damit, die Polizei zu rufen. In der Sun erhebt die Mutter der beiden Kinder schwere Vorwürfe gegen die Vorgehensweise bei Lidl: „Wir waren schockiert, als der Kassierer fragte (Anmerkung der Redaktion: nach dem Ausweis), weil wir dachten, er meinte uns. Als wir dann aber herausfanden, dass er unsere Tochter meinte, dachte ich nur, das kann er doch nicht ernst meinen.“

Tat er aber.

Die Eltern verließen mit ihren beiden Töchtern den Laden. „Lidl sollte sich schämen“, findet Sprake. „Ich stelle mir dir Frage, wo diese Regel geschrieben steht.“

Auch als der Familienvater versuchte, den Gin separat vom restlichen Einkauf zu zahlen, habe der Kassierer nicht mit sich reden lassen.

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Lidl: Discounter verteidigt Reaktion des Mitarbeiters

Was sagt Lidl zu den Vorwürfen? Der Discounter verteidigt das Verhalten des Kassierers gegenüber der Sun. „Wir haben die rechtliche und moralische Pflicht, sicherzustellen, dass kein Alkohol an minderjährige Kunden verkauft wird. Auch nicht durch einen stellvertretenden Verkauf.“

(bs)

 
 

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