Lehrer tötet Hundewelpen vor den Augen seiner Schüler – Urteil erschüttert

Foto: imago/Deutzmann

Sein Sohn brachte einen kranken Hund mit nach Hause, den er von einem Bauern geschenkt bekommen hatte. Weil Robert Crosland dem Hund keine Überlebenschance zurechnete, hatte der Biolehrer die Idee, das Tier für besonders anschaulichen Unterricht zu nutzen.

Kurzerhand nahm er den kleinen Hund mit in die Schule, um ihn vor den Augen seiner Schüler erst zu ertränken und dann an eine Schnappschildkröte zu verfüttern.

Hund im Unterricht getötet und anschließend verfüttert

Keine tolle Idee – dachten sich auch Tierschützer und verklagten den Biolehrer der Preston Junior High School im US-Bundesstaat Idaho wegen Tierquälerei.

„Den Kindern zu erlauben, einem unschuldigen Babywelpen beim Schreien zuzusehen, weil es an ein Tier verfüttert wird, ist Gewalt. Das ist nicht in Ordnung“, so die Tierschützerin Jill Parrish. „Ihm soll es nicht erlaubt sein, in die Nähe von leicht beeindruckbaren jungen Menschen zu kommen.“

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Crosland argumentierte vor Gericht: „Ich dachte ehrlich, ich tue das Richtige, indem ich den Welpen von seinem Elend befreie. Deshalb ist das so schwer gewesen. Mir wurde immer beigebracht, die Tiere nicht leiden zu lassen.“

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Biolehrer tötet Hundewelpen im Unterricht – Freispruch

Die Geschworenen-Jury sah darin ein stimmiges Argument und sprach den Biolehrer im Januar frei. „Ich bin sehr erleichtert und möchte mich bei allen für die Unterstützung bedanken“, wird er von den „East Idaho News“ zitiert.

Konsequenzen hatte die Tat dennoch – jedenfalls für die Schildkröte. Weil der Lehrer für das Tier gar keine Genehmigung hatte, wurde es mitgenommen und eingeschläfert.

 
 

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