Lebensmittel: Achtung, Rückruf bei Rewe – Salmonellen-Gefahr!

Immer wieder werden Kunden mit Lebensmittel-Rückrufen konfrontiert.
Immer wieder werden Kunden mit Lebensmittel-Rückrufen konfrontiert.
Foto: Imago Images / Sven Simon

Immer wieder kommt es vor, dass Supermärkte und Discounter Lebensmittel zurückrufen. Denn manchmal werden bei der Produktkontrolle Bakterien oder Fremdkörper in den Lebensmitteln gefunden, die für den Verbraucher gefährlich sind.

Bei jedem Produktrückruf gilt: Falls du eines der genannten Lebensmittel bereits zuhause hast, solltest du es auf keinen Fall verzehren. Normalerweise kannst du das Produkt in dem Geschäft zurückgeben, in dem du es gekauft hast. Du bekommst dann dein Geld zurück. Den Kassenbon benötigst du dafür in den meisten Fällen nicht.

Lebensmittel mit Verbrauchsdatum

Die folgenden Lebensmittel haben kein MHD, sondern ein Verbrauchsdatum (auch: „zu verbrauchen bis“). Bei diesen Lebensmitteln können nach dem angegebenen Datum Keime entstehen, die gesundheitsgefährdend sind. Du solltest sie dann nicht mehr essen.

  • Hackfleisch
  • frische Bratwurst
  • andere frische Fleischprodukte
  • geräucherter Fisch
  • frischer Fisch
  • Feinkostsalate
  • geschnittene Salate

Diese Lebensmittel rufen Aldi, Lidl und Co. zurück:

Freitag, 31. Mai:

Rewe ruft Maryland Sonnenblumenkerne zurück. Es geht um die 500- und 1000-Gramm-Packungen. Bei ihnen wurden bei Routinekontrollen Salmonellen festgestellt.

Betroffen sind:

  • Maryland Sonnenblumenkerne
  • Inhalt: 500g bzw. 1000g
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 05/2020
  • Chargen-Nr.: 500g: L NBEN und 1000g: L OBEN

Kunden können das Produkt in ihrem REWE Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

Samstag, 25 Mai

Aldi Nord ruft Studentenfutter von „GutBio“ zurück. Zwei Nuss-Frucht-Mischungen des Herstellers „Dry Top NV“ sind betroffen:

  • das Studentenfutter mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 12. August 2019 bis 5. September 2019
  • die Nuss-Frucht-Mischung mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 12. August 2019 bis 8. September 2019

Aldi Nord teilt dazu mit: „In einer Probe wurde ein erhöhter Gehalt an Ochratoxin A nachgewiesen. Ochratoxine sind Schimmelpilzgifte und können Nierenerkrankungen verursachen. Diese Ware sollte vorsorglich nicht mehr verzehrt werden.“

Wichtig zu wissen: Die kontaminierten Produkte wurden nur in Aldi-Filialen in Nortorf, Radevormwald, Salzgitter, Seefeld (Werneuchen) und Werl verkauft wurde.

Samstag, 10. Mai

Wegen einer möglichen Kontamination mit E.-coli-Bakterien ruft der Hersteller „Lincet“ Chaource Käse zurück. Betroffen sind die Handelsmarken Tradition Emotion, Cremier und Tradition. Der Käse wurde in Deutschland als Selbstbedienungsware und auch im Thekenverkauf angeboten. Da das Produkt über Bedientheken verkauft wurde, wissen Käufer in diesem Moment weder eine Produktnummer noch das Mindesthaltbarkeitsdatum. In diesem Fall sollte auf den Verzehr vorsorglich verzichtet werden.

Diese Artikel sind betroffen:

  • Produkt: Chaource 250g und 500g
  • Handelsmarke: Tradition Emotion, Cremier, Tradition
  • Charge-Nr.: 227078
  • MHD: Chaource 250g = 18/05/2019, 20/05/2019, 23/05/2019
  • MHD: Chaource 500g = 16/05/2019

Donnerstag, 2. Mai

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat eine Warnung für französischen Käse rausgegeben. Er steht unter dem Verdacht, mit E.coli-Bakterien kontaminiert zu sein. Wenn du diesen Käse verzehrst, kannst du möglicherweise an fieberhaften Magen-Darmstörungen erkranken.

Betroffen sind die beiden Weichkäse Saint Marcellin und Saint Félicien aus dem Hause Fromagerie Alpine. Sie waren sowohl an der Käsetheke als auch im Selbstbedienungsregal zu finden. Der betroffene Weichkäse hat diese Merkmale:

  • Ablaufdatum 8. März bis 31. Mai
  • Charge-Nummer: L032 bis L116
  • Identitätskennzeichen: FR 26.281.001 CE

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Mittwoch, 24. April

Netto ruft das „Take Away“-Sandwich „Schinken & Gouda“ zurück. Der Hersteller „freshcompany“ warnt, dass auf dem Produkt möglicherweise ein falsches MHD aufgedruckt sein könnte.

Wie der Discounter berichtet, könnte auf den Sandwiches der 25. Mai 2019 stehen. Richtig wäre allerdings der 24. April 2019. Der Hersteller empfiehlt, das Sandwich nach dem 24. April nicht mehr zu verzehren. Andere MHDs und Sorten sind nicht betroffen. (vh/lin)

 
 

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