Lebendig Begraben: Pilzsammler findet elf Welpen in einem Erdloch

Unter Rotlicht kommen die gefundene Welpen aus der Steiermark langsam wieder zu Kräften.
Unter Rotlicht kommen die gefundene Welpen aus der Steiermark langsam wieder zu Kräften.
Foto: Tierhilfe Lisa & Team / BM
  • Ein Pilzsammler hat in Österreich elf lebendig begrabene Hundewelpen gefunden
  • Nur drei von ihnen überlebten die Nacht im Erdloch
  • Tierschützer äußern jetzt einen schrecklichen Verdacht

Wien.  Wie verzweifelt muss man sein, dass man Tierbabys lebendig begräbt?! Bei der Wiener „Tierhilfe Lisa & Team“ kämpfen drei Welpen ums Überleben – acht ihrer Geschwisterchen haben den Kampf schon verloren.

Die elf Welpen wurden direkt nach der Geburt lebendig im Wald in einem Erdloch verscharrt. Ein Pilzsammler fand die kleinen Hunde und reagierte so schnell, dass sechs von ihnen lebendig aus ihrer Hölle entkamen.

Die drei überlebenden Welpen sind wohlauf

Tragischerweise überlebte auch trotz der schnellen Hilfe die Hälfte von ihnen nicht. Die Tierschützer der „Tierhilfe Lisa & Team“ haben die Kleinen jetzt in Obhut genommen und geben ihr Bestes, die überlebenden Welpen durchzubringen.

Sie danken auf Facebook ihrem Tierarzt, der sich heldengleich nach den ersten Untersuchungen „sofort auf sein Motorrad setzte um die Proben selbst ins Labor zu bringen, damit wir gleich ein Ergebnis hatten.“

Ein anonymer Geschäftsmann lobt eine Belohnung aus

Die Polizei ist an dem Fall dran und von einem Geschäftsmann wurden 1.000 Euro für die Suche nach den Tierquälern ausgelobt, schreiben die Tierschützer.

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Die Tierschützer haben einen schrecklichen Verdacht: „Ich persönlich denke, dass wir das dem neuen Tierschutzgesetz zu verdanken haben und wie es der Mutter von den Babys geht, will ich mir gar nicht ausmalen.“ Werden wir demnächst noch mehr verscharrte Babyleichen finden?

Eine Petition gegen das Gesetz war erfolgreich

Die Novelle des Tierschutzgesetzes verbietet es für Privatpersonen im Internet nach einem neuen Zuhause für ihre Welpen zu suchen. Auch für Profis wird die Suche deutlich erschwert, aber so eine Untat kann kein Gesetz der Welt erklären!

Eine Petition gegen die Änderungen fand im Internet mehr als 25.000 Unterstützer und wird an die zuständigen Stellen übergeben. (dahe)

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