Lange Schnittwunden: Unbekannter Tierquäler verletzt zutraulichen Hengst

Im Weimarer Land trieb ein Tierquäler sein Unwesen (Symbolbild).
Im Weimarer Land trieb ein Tierquäler sein Unwesen (Symbolbild).
Foto: deepblue4you / Getty Images/iStockphoto
  • Ein Tierquäler hat im Weimarer Land einen Hengst attackiert
  • Das Tier war mit langen Schnittwunden verletzt
  • Der Täter ist bisher unbekannt

Nerkewitz.  Sein Vertrauen und seine Gewöhnung an Menschen ist Hengst Milo wahrscheinlich zum Verhängnis geworden. Ein Tierquäler hat das Pferd auf einer Koppel im Weimarer Land bei Apolda schwer verletzt.

An Brust und der Flanke hat der Hengst lange Schnittwunden erlitten. Die Wunden mussten von einem Tierarzt genäht werden, unter der Haut sei das rote Fleisch zu sehen gewesen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Der Halter habe Anzeige gegen den bisher unbekannten Pferdequäler erstattet.

Ein nächtlicher Angriff

Der Angriff auf den Hengst Milo habe sich in der Nacht zu Montag ereignet, als das Tier am Ortsrand von Nerkewitz bei Apolda auf der Koppel stand. Morgens habe der Halter die Verletzungen entdeckt.

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Wahrscheinlich sei der Hengst dem Täter zunächst nicht ausgewichen, weil er an Menschen gewöhnt sei, sagte die Beamtin.

Polizei hofft auf Zeugen

Die Polizei hofft nun auf Hinweise von Anwohnern oder möglichen Zeugen, die in der Nähe der Koppel Fahrzeuge oder Menschen wahrgenommen haben, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten.

Im Weimarer Land und im Saale-Holzland-Kreis hatte vor einigen Jahren ein Armbrustschütze auf Weidetiere gezielt. Halter hatten ihre Kühe und Pferde mit Pfeilen im Körper gefunden. Der Mann war schließlich ermittelt worden. Er hatte die Tiere gequält, wenn er Konflikte und Stress hatte. (dpa/alka)

 
 

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