Kreuzfahrt: Aida-Schiffe begegnen sich – was dann passiert, ist unglaublich

Zwei Aida-Schiffe begegnen sich auf der offenen Nordsee. (Symbolbild)
Zwei Aida-Schiffe begegnen sich auf der offenen Nordsee. (Symbolbild)
Foto: imago images / A. Friedrichs

Auf der offenen See trifft man im Normalfall keine Menschenseele. Und doch begegnete ein Aida-Schiff auf der Fahrt nach Hamburg einem anderen Kreuzfahrtschiff. Und das nicht in irgendeinem Hafen, sondern mitten auf der Nordsee.

Weil das Ereignis so ungewöhnlich ist, sagte der Aida-Kapitän die seltene Begegnung über die Bordlautsprecher durch. Zahlreiche Passagiere wollten das andere Schiff grüßen, hunderte kamen auf das offene Deck des Kreuzfahrtschiffs – und dazu ein Musiker des Bordorchesters.

Kreuzfahrtschiff trifft auf Aida

Der machte die Begegnung zu einem ganz besonderen Erlebnis für die Passagiere beider Aida-Schiffe. Er spielte mit seiner Posaune einen lauten Gruß an die Gäste des anderen Schiffs. Ein Video von seiner Aktion postete er später bei Facebook.

„Weil ich eins der lautesten Instrumente im Orchester spiele, hab ich meine Posaune mit nach draußen genommen“, erzählt der Posaunist Lazar Šcepanovic bei Facebook.

Trompetenkonzert auf der Aida

Obwohl höchstwahrscheinlich kein Eisberg den Weg der Schiffe blockierte, spielte er als erstes den Titanic-Song „My Heart Will Go On“ – und erntete großen Applaus der Passagiere.

Als nächstes gab es einen fröhlichen Mitmach-Mambo aus „West Side Story“ für die Passagiere der beiden Schiffe. Nach dem Posaunen-Part riefen die Passagiere lautstark „Mambo!“ zu dem anderen Schiff rüber.

Gäste von der musikalischen Einlage begeistert

Für Šcepanovic aber nicht laut genug: „Ich glaube, sie hören uns nicht“, forderte Šcepanovic die Passagiere auf seinem Schiff zu mehr Lärm auf.

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Mit der Vermutung lag er allerdings falsch: Ein Passagier des anderen Schiffes postete ein Video von der spontanen musikalischen Einlage in den Kommentaren. Und die Posaune ist darauf deutlich zu hören.

Musiklehrer brachte dem Trompeter Orchester-Stücke bei

Die Kommentare unter dem Facebookvideo zeigen Begeisterung für Šcepanovics Aktion. „Großartig! Coole Aktion“, schreibt ein Nutzer.

Am Ende des Posts schickte Šcepanovic noch einen Gruß an seinen ehemaligen Musiklehrer. „Wenn es dich nicht gegeben hätte, hätte ich viele Orchester-Stücke niemals kennengelernt“, schreibt der Musiker. (vh)

 
 

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