Krebsfälle häufen sich – Behörde prüft Funkmast-Strahlung

Funkmasten stehen bisweilen im Ruf, gefährliche Strahlung abzugeben (Archivbild). 
Funkmasten stehen bisweilen im Ruf, gefährliche Strahlung abzugeben (Archivbild). 
Foto: imago stock&people / imago/Stefan Zeitz
  • In einem Stadtteil von Cottbus haben sich die Krebserkrankungen gehäuft
  • Die Bewohner fürchten, ein Funkmast der Bahn könnte dafür verantwortlich sein
  • Die Behörden wollen nun prüfen, welche Strahlengefahr von dem Funkmast ausgeht

Cottbus.  Wegen der Sorge von Anwohnern um mehrere Krebserkrankungen in einem Ortsteil von Cottbus wird dort etwa drei Monate lang die Strahlung eines nahe gelegenen Funkmastes gemessen. Es soll herausgefunden werden, ob es einen Zusammenhang zu der Häufung der Erkrankungen in Kiekebusch gibt, wie die Stadtverwaltung Cottbus am Dienstag mitteilte.

Die Messanlage sei von der Kommune initiiert worden. Die Bundesnetzagentur führe die Regie zu den Messungen, die auch im Internet eingesehen werden können. Die Messanlage lieferte bereits in den vergangenen Tagen Daten, die zulässigen Grenzwerte waren dabei laut der Auflistung nicht überschritten worden.

Die Stadtverwaltung hatte zuvor nach eigenen Angaben mehrere Briefe von Anwohnern erhalten. Diese befürchten, dass der Funkmast der Deutschen Bahn etwas mit den Krebserkrankungen zu tun haben könnte. (dpa)

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