Düsseldorf

Geht es Kollegah und Farid Bang jetzt an den Kragen? Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Rapper-Duo

Echo 2018: Das sagen die Stars bei der Verleihung zur Rapper-Kontroverse

Echo 2018: Für die Rapper Kollegah und Farid Bang gibt es einen Echo trotz Skandal. Reporterin Johanna Rüdiger war vor Ort und hat mit den beiden und anderen Stars über die Kontroverse gesprochen.

Echo 2018: Für die Rapper Kollegah und Farid Bang gibt es einen Echo trotz Skandal. Reporterin Johanna Rüdiger war vor Ort und hat mit den beiden und anderen Stars über die Kontroverse gesprochen.

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Nach der Anzeige gegen Kollegah und Farid Bang hat nun die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Der Vorwurf: Volksverhetzung.

Düsseldorf.  Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung gegen die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang. Das hat Behördensprecher Ralf Herrenbrück am Mittwochabend auf Anfrage mitgeteilt. Die „Westdeutsche Zeitung“ hat darüber berichtet.

Es seien zwei Strafanzeigen eingegangen. Nun werden die Liedtexte der Rapper auf ihre strafrechtliche Relevanz überprüft. Geprüft würden nicht nur die Texte der letzten CD, sondern auch frühere Songs der Gangster-Rapper.

Viele Künstler gaben Echo zurück

Die Verleihung des Musikpreises Echo an die beiden Rapper hatte für einen Skandal gesorgt, der schließlich zur Abschaffung des Preises führte. Auf heftige Kritik stieß vor allem die Liedzeile „Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“ aus Farid Bangs Song „0815“.

Echo-Abschaffung: Die Entscheidung kommt zu spät – aber sie ist richtig

Echo abgeschafft: Nach dem Skandal um Kollegah und Farid Bang wird es den Musikpreis in dieser Form nicht mehr geben. Video-Chefin Johanna Rüdiger kommentiert, warum das viel zu spät, aber richtig ist.
Echo-Abschaffung: Die Entscheidung kommt zu spät – aber sie ist richtig

Berühmte Künstler wie Marius Müller-Westernhagen oder Dirigent Daniel Barenboim hatten aus Protest ihre Preise zurückgegeben. Auch die Plattenfirma BMG kündigte die Zusammenarbeit mit den beiden Rappern auf und distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von Antisemitismus. (dpa/cho)

 
 

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