„Kölner Treff“ im WDR: Carolin Kebekus – Tat ihres Vaters ließ sie einen ganzen Tag weinen

Carolin Kebekus spricht im „Kölner Treff“ über ihren Vater.
Carolin Kebekus spricht im „Kölner Treff“ über ihren Vater.
Foto: imago images

Der „Kölner Treff“ stand am Freitagabend ganz im Sinne von Europawahl und Vatertag. Der ist zwar bekanntlich erst am 30. Mai, aber man muss sich ja noch Gedanken über Geschenke machen, und außerdem kommt der nächste „Kölner Treff“ erst wieder am 31. Mai.

Wie auch immer. An diesem Freitag war unter anderem Komikerin Carolin Kebekus zu Gast. Die stellte ihre neue Staffel „Pussy Terror TV“ vor, sprach im Rahmen dessen auch über den Vatertag und ihren Vater.

„Kölner Treff“: Carolin Kebekus spricht über ihren Vater

Ein absolutes Vorbild für die 39-Jährige, die in Köln-Ostheim aufwuchs. Eines mit dem sie auch über Politik sprechen konnte und insgesamt ein gutes Verhältnis pflegte, wie Carolin Kebekus erzählt.

„Mein Verhältnis zu meinem Vater war sehr gut. So wie das damals halt war. Mein Vater ist arbeiten gegangen, meine Mutter war Zuhause. Und ich habe als Kind immer gedacht, die Arbeit ist der Bundestag. Da gehen alle Papas hin. In Anzügen.“

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„Kölner Treff“: Abends schaute Carolin immer mit Papa die Tagesschau

In Wahrheit war Carolin Kebekus Vater nicht im Bundestag beschäftigt, sondern als Bankkaufmann tätig. Anzug trug er trotzdem. Ein Fakt, den die kleine Carolin unglaublich faszinierend fand.

„Ich durfte manchmal abends noch mit meinem Vater die Tagesschau sehen. Ich habe schon als Kind immer so ein kleines bisschen gefremdelt, man hat ihn ja den ganzen Tag nicht gesehen, manchmal unter der Woche gar nicht. Und da weiß ich noch, dass ich immer neben diesem Hemd saß, also dem Papa in Hemd und Anzug, und dann habe ich mit ihm zusammen die Tagesschau geguckt. Aber eigentlich habe ich immer nur heimlich den Papa angeguckt.“

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Carolin Kebekus weinte den ganzen Tag

Ein Moment mit ihrem Vater empfand die kleine Carolin jedoch als enorm verstörend. „Mein Vater hat so einen typischen Schnäuzer gehabt. So wie ihn in den 80ern alle hatten. Der ist ja auch jetzt wieder in. Mein Vater hat ihn sich aber mal abrasiert. Das weiß ich noch. Im Sommer. Da haben mein Bruder und ich den ganzen Tag geheult, weil wir es so schrecklich fanden.“

 
 

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