Kino will Kindern Pikachu-Film zeigen – doch es kommt zu einer folgenschweren Verwechslung

Da haben Kino-Mitarbeiter wohl etwas verwechselt: In Montreal wurde statt des neuen „Pokémon“-Films mit Pikachu ein Horrorfilm gezeigt.
Da haben Kino-Mitarbeiter wohl etwas verwechselt: In Montreal wurde statt des neuen „Pokémon“-Films mit Pikachu ein Horrorfilm gezeigt.
Foto: imago images/ Prod. DB

Montreal. Böse Kino-Panne in Kanada: Diese Erfahrung hat sicher so manches Kind geschockt zurückgelassen: Gebannt warteten die Sprösslinge im kanadischen Montreal auf den Kinofilm „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ - doch stattdessen wurde ein Horrorstreifen gezeigt.

Die Panne hat Twitter-Nutzer Ryan George, der zufällig auch im Kinosaal zum Pikachu-Film saß, in dem Sozialen Netzwerk dokumentiert. Schon während der Film-Vorschau wurden passend zum Genre andere Gruselfilme angekündigt.

Kino in Montreal will Pikachu-Film zeigen – und zeigt einen Horrorstreifen

George twitterte entsetzt: „Das Kino zeigt doch gerade tatsächlich Annabelle 3 vor dem Pikachu-Film. Guckt weg, Kinder, oh nein!“ Die Annabelle-Puppe ist aus den Conjuring-Horrorfilmen bekannt. Allerdings sollten sie nur Erwachsene kennen, der Film hat eine beschränkte Alterfreigabe: FSK16.

Pikachu sollten allerdings auch schon sechsjährige Kinder schauen dürfen. Doch die kreischten im Kinosaal, wie der Nutzer weiter mitteilt. „Jetzt folgt der Joker-Trailer“, sagt er. Danach die nächste Mörderpuppe: Chucky.

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Und weil er es nicht fassen kann, lädt er auch noch eine Video-Sequenz des startendes Films hoch. „Lloronas Fluch“ flimmert über die Leinwand. Auch dieser Film gehört in die Conjuring-Reihe und stellt den sechsten Film dar, der ebenfalls erst ab 16 Jahren freigegeben ist.

Der Inhalt: In Mexiko ertränkt eine Frau ihre beiden Kinder und jagt danach als Geist auch andere Kids. Ziemlich creepy für das anwesende junge Publikum!

Viele Kinder fingen an zu weinen

Wie das Portal LNonline schreibt, sei der Film dann aber schnell gestoppt worden - viele Kinder hatten angefangen zu weinen und zu schreien.

Nachdem sie den Raum wechselten, seien sie aber noch in den Genuss gekommen, ihrem gelben Lieblings-Pokémon zuzuschauen.

Pokémon „Meisterdetektiv Pikachu“ - darum geht's:

Darum geht's in dem Fantasy-Abenteuer „Meisterdetektiv Pikachu“: Der ehemalige Pokémon-Trainer Tim Goodman reist nach Ryme City, wo Menschen und Pokémon friedlich zusammen leben. Er soll dort den Haushalt seines Vaters auflösen, der angeblich gestorben ist.

In der Wohnung begegnet er Pikachu, der davon überzeugt ist, dass er ein Meisterdetektiv ist. Im Gegensatz zu anderen Menschen versteht Tim die Sprache des gelben Pokémon. Sie beschließen, zusammen nach Tims Vater zu suchen. Und so beginnt ihr gemeinsames Abenteuer.

Bleibt zu hoffen, dass die Kinder auch noch auf ihre Kosten kamen und das Abenteuer genießen konnten. (js mit dpa)

 
 

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