Kind hat üble Bauchschmerzen – wenig später finden die Ärzte Schreckliches

Die Ärzte konnten das Leben des Kindes nicht mehr retten. (Symbolbild)
Die Ärzte konnten das Leben des Kindes nicht mehr retten. (Symbolbild)
Foto: dpa

Vier Jahre lang hat Evie ein unbeschwertes Leben geführt. Das kleine Mädchen sei niemals ernsthaft krank gewesen.

Doch vor rund zwei Wochen klagte die Vierjährige plötzlich über Kopf- und Magenschmerzen. Nur wenige Tage ist sie tot. Die Ärzte stellen eine schreckliche Diagnose. Über die schreckliche Tragödie aus Radcliffe bei Manchester spricht Mutter Courtney May (20) mit der britischen Zeitung „Daily Mail“.

Schreckliche Diagnose: Mädchen hat keinen Hunger – dann geht alles ganz schnell

Alles begann mit Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit bei einem Frühstück in der Stadt. Plötzlich klagte Evie über Bauchschmerzen. Die 20-Jährige brachte ihre schlappe Tochter nach Hause, nahm das Fieberthermometer zur Hand: 40,1 Grad Celsius!

Sofort wählte sie den Notruf. Evie war in der Zwischenzeit nicht mehr ansprechbar. Ihr Pupillen waren riesengroß, ihre Arme und Beine versteiften sich. „Ich wusste nicht, was los ist“, erinnert sich Courtney May.

Die Sanitäter klärten die junge Mutter auf: Die Vierjährige hatte einen Krampfanfall. Im Krankenhaus die erschreckende Diagnose: Das Mädchen hatte sich eine schwere Meningokokken-Infektion zugezogen und bereits irreversible Hirnschäden davongetragen.

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Ärzte versetzen Evie in künstliches Koma – vergeblich

Die Ärzte versuchten alles, um das Leben des kleinen Mädchens zu retten. Evie wurde in ein künstliches Koma versetzt, wurde vier Tage auf der Kinderintensivstation behandelt.

Doch die Ärzte konnten das Leben der Vierjährigen nicht mehr retten. „Ich bin einfach zusammengebrochen und kann es noch immer nicht fassen“, sagt die Mutter der „Daily Mail“.

Das kleine Mädchen mit den großen, braunen Augen und dem massiven Lächeln sei ein echtes Plappermaul gewesen und habe sich immer rührend um ihren kleinen Bruder Carter gekümmert.

Impfung nur um wenige Monate verpasst

Jetzt macht Courtney May den Tod ihrer Tochter öffentlich, um das Bewusstsein der Menschen für die seltene Infektion zu schärfen.

Besonders tragisch: Wäre Evie wenige Monate später geboren, könnte sie möglicherweise noch leben. Denn seit 2015 werden Kinder in Großbritannien gegen Meningokokken geimpft.

Meningokokken – Symptome

  • Meningokokken-Meningitis entwickelt sich in der Regel zwei bis vier Tage nach der Ansteckung
  • Hohes Fieber, Schüttelfrost, Schwindel und Erbrechen sind einige der Symptome
  • Auch Lichtempfindlichkeit oder eine schmerzhafte Genickstarre zählen zu den Symptomen
  • Die Krankheit kann innerhalb weniger Stunden zum Tod führen

Moderatorin starb an Krankheit

Erst Ende 2018 starb eine junge Moderatorin (26) an den Folgen einer Meningitis und der Schweinegrippe. Die Moderatorin von Fox News in den USA war eine große Anhängerin von Donald Trump. (hier kannst du die ganze Geschichte lesen)

(ak)

 
 

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