Kein schlechter Film für Sandra Bullock

Los Angeles.  . Sie versteckte sich im Wandschrank und bangte um ihr Leben. Schauspielerin Sandra Bullock („Miss Undercover“) war im Juni vergangenen Jahres von einem Fan im eigenen Haus überfallen worden. Unter Tränen, so berichten amerikanische Medien, wählte sie, im Schlafzimmer eingeschlossen, den Notruf.

Joshua James C. (39), der im vorigen Jahr auf dem Grundstück der Oscar-Preisträgerin Sandra Bullock (50) in Los Angeles festgenommen wurde, steht jetzt vor Gericht. Bei einer Anhörung am Donnerstag in Los Angeles wurde im Gerichtssaal ein bei der Polizei eingegangener Notruf der Schauspielerin vorgespielt. Mit aufgeregter Stimme erklärt Bullock, dass ein Mann in ihr Haus eingedrungen sei. Sie habe sich in ihrem Schlafzimmer in einem begehbaren Wandschrank versteckt. Voller Panik fragt Bullock, ob die Polizei schon in der Nähe sei.

Er kam über den Gartenzaun

Nach Angaben der Polizei wurde der Eindringling im Garten der Oscar-Preisträgerin festgenommen. Er soll über einen Zaun gestiegen und dann in Bullocks Haus eingebrochen sein. Ihm wird unter anderem Einbruch und Stalking vorgeworfen. Der Eindringling soll unbewaffnet gewesen sein, wie der Sender CBS berichtete. Er habe aber einen an Bullock gerichteten Brief und Zeitungsberichte über den Star bei sich gehabt, hieß es. Ein Richter muss nach Abschluss der Anhörung darüber entscheiden, ob die Beweislast für einen Prozess ausreicht. Der Mann hatte im Juni auf „nicht schuldig“ plädiert. Er sitzt weiterhin in Untersuchungshaft.

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