Kaufland mit Pfand-Revolution: Mitarbeiterin hatte DIESE Idee

Kaufland will den digitalen Kassenbon einführen. (Symbolbild)
Kaufland will den digitalen Kassenbon einführen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Deutzmann

Neckarsulm. Ein bisschen lästig ist es schon: Vor dem Einkaufen gibst du deine Pfandflaschen ab. Den Pfandbon nimmst du mit. An der Kasse findest du ihn dann nicht mehr wieder. Kaufland will das jetzt ändern: Die Supermarktkette führt einen digitalen Pfandbon ein.

Kaufland stattet dazu die Pfandautomaten mit einem Touchdisplay aus. Darüber können die Kunden auswählen, ob sie den herkömmlichen Papierbon möchten oder ob sie sich den Pfandbetrag über eine App auf ihr Smartphone schicken lassen.

Zeigen sie ihr Handy dann an der Kasse vor, scannt die Kassiererin den Code und der Bon wird ganz normal mit dem Einkauf verrechnet. Es ist auch möglich, den Bon erst bei einem späteren Einkauf einzulösen.

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Kaufland testet neues Pfandbonsystem im Süden

Kaufland testet den sogenannten „Smartbon“ zuerst in zwölf süddeutschen Filialen. Die Kunden können die Bons zunächst in 150 Märkten in der Region einlösen. Ist der Test erfolgreich, soll das System in ganz Deutschland eingerichtet werden.

Praktisch für den Kunden: Es ist so kaum noch möglich, einen Pfandbon zu verlieren. Außerdem möchte Kaufland möglichst viele der 200 Millionen Pfandbons einsparen, die jedes Jahr gedruckt werden. Würde man alle 200 Millionen Bons aneinander legen, wäre der Papierstreifen etwa 24.000 Kilometer lang.

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Apple-Nutzer müssen warten

Die Idee zum Smartbon hatte die Mitarbeiterin Dorothee Pretzl. „Nach einer größeren Pfandrückgabe zeigte mein Pfandbon rund 30 Euro. Da man öfter an der Kasse erst einmal nach den Bons suchen muss, habe ich mich gefragt, ob es nicht möglich wäre, den Vorgang zu digitalisieren und den Bon in eine App zu integrieren“, erklärt Pretzl.

Für Android-Nutzer steht die „Smartbon“-App bereits bei GooglePlay bereit. Nutzer mit iOS-Geräten müssen noch ein wenig auf die App warten. Nach dem Download der App „Kaufland Smartbon“ muss sich der Kunde registrieren. Anschließend kann er mit den digitalen Bons bezahlen. (vh)

 
 

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