Trauriges Geständnis von Popstar Katy Perry - so intolerant war sie als Teenager

Katy Perry ist als Pfarrerstochter aufgewachsen und war in ihrer Jugend in „Jesus-Camps“.
Katy Perry ist als Pfarrerstochter aufgewachsen und war in ihrer Jugend in „Jesus-Camps“.
Foto: Christopher Polk / Getty Images
Musikerin Katy Perry setzt sich für die Rechte Homo- und Transsexueller ein. Doch das war nicht immer so. Früher war sie intolerant.

Los Angeles.  Seit ihrem Hit „I Kissed A Girl And I Liked It“ im Jahr 2008 gilt US-Sängerin Katy Perry (32) als Verfechterin der Rechte homosexueller Menschen. Doch sie sei nicht immer so tolerant gewesen, wie sie bei einer Gala der Bürgerrechtsgruppe „Human Rights Campaign“ am Wochenende erklärte.

Als Pfarrerstochter habe sie in ihrer Jugend in „Jesus-Camps“ gegen Homosexualität gebetet, erklärte Perry, nachdem sie den „National Equality Award“ für ihren Einsatz für sexuelle Vielfalt und Gleichberechtigung erhalten hatte.

Musikerin kämpft für Gleichheit

Ihre Sicht auf die Welt habe sich geändert, als sie Menschen traf, die ganz anders gewesen seien als sie selbst und die es ihr ermöglicht hätten, aus ihrer „Blase“ auszubrechen.

„Ich stehe hier als echter Beweis dafür, dass es nicht wichtig ist, wo du herkommst, sondern wo du hingehst“, erklärte Perry. Echter Wandel könne gelingen, „wenn wir unseren Geist öffnen und unsere Herzen weich werden lassen“.

Sie könne nun nicht mehr länger still sitzen, fügte die Musikerin hinzu: „Ich muss aufstehen für das, was sich für mich richtig anfühlt und das sind Gleichheit und Gerechtigkeit für alle. Punkt.“ (dpa)


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