Junge Frau (18) schläft in U-Bahn ein – Fahrer vergewaltigt sie an der Endstation

Das Opfer war nachts mit der Münchner U-Bahn unterwegs. (Symbolbild)
Das Opfer war nachts mit der Münchner U-Bahn unterwegs. (Symbolbild)
Foto: Ralph Peters / imago/Ralph Peters
  • Mitte Juni wurde eine betrunkene 18-Jährige von einem 57-jährigen U-Bahn-Fahrer vergewaltigt
  • Überwachungsvideos überführten den Tatverdächtigen

München.  Eine 18-Jährige wurde in München in einem Zugwaggon vom U-Bahn-Fahrer vergewaltigt. Der sexuelle Missbrauch ereignete sich bereits Mitte Juni. Nun wurde der Tatverdächtige nach der Auswertung von Videoaufzeichnungen überführt, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte.

Zu der Tat kam es auf einer öffentlich nicht einsehbaren Wendeanlage der Münchner U-Bahn. Das Opfer war zuvor betrunken in der Bahn eingeschlafen und so bis zur Endstation der U6 mitgefahren. Die Ermittler gaben an, dass die junge Frau nach dem Aufwachen bemerkt habe, wie ein fremder Mann seine Hand in ihrer Hose hatte.

Polizei war zufällig vor Ort

Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt, dass der U-Bahn-Fahrer, ein verheirateter 57-Jähriger aus dem Landkreis Pfaffenhofen, die Frau bemerkt hatte, als er von einem Ende des Zuges zum anderen laufen wollte. Er verging er sich an der Frau, während die U-Bahn für einige Minuten im Schutz der Wendeanlage blieb.

Die Geschädigte verließ die Bahn morgens gegen 7.30 Uhr, als zufällig eine Polizeistreife vorbeikam. Die Frau fiel den Beamten aufgrund ihres Zustandes auf. Teilweise war sie entblößt. Bei der Befragung fiel ihr erst nach und nach ein, was ihr der Mann angetan hatte.

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Überwachungskameras hielten Tat fest

Der Tatverdächtige, der zuvor nie polizeilich in Erscheinung getreten war, wurde am Montag festgenommen. Der Vorwurf: Vergewaltigung einer Widerstandsunfähigen und unterlassene Hilfeleistung. Der zuständige Ermittlungsrichter verzichtete auf einen Haftbefehl.

Weitere Auswertungen der Überwachungsvideos sollen nun klären, was sich genau abgespielt hat. Laut Tz.de ist auf den Videoaufnahmen der U-Bahn der komplette Tathergang erkennbar. (dpa/raer)

 
 

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