Junge (11) klaut Auto der Eltern und fährt hunderte Kilometer – der Grund ist absurd

Ein elfjähriger Junge fuhr rund 320 Kilometer durch South Carolina. (Symbolfoto)
Ein elfjähriger Junge fuhr rund 320 Kilometer durch South Carolina. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Science Photo Library

Das Internet und die sozialen Medien geben uns nie da gewesene Möglichkeiten. So können wir problemlos in Echtzeit mit einem Menschen am anderen Ende der Welt reden und ihm dabei ins Gesicht sehen – per Webcam, versteht sich.

Doch bieten diese Möglichkeiten auch Gefahren. Am Montag hat sich ein kleiner Junge (11) ins Auto seiner Eltern gesetzt und auf eine lange Reise begeben. Der Grund: Der Junge wollte jemanden treffen, den er auf Snapchat kennengelernt hatte.

Junge setzt sich ins Auto – und legt erstaunliche Strecke zurück

200 Meilen, also rund 320 Kilometer, legte der Elfjährige zurück, bevor er aus einem kuriosen Grund die Polizei rief. Wie das amerikanische Nachrichtenportal „NBCNews“ erklärte, machte er sich in Simpsonville auf den Weg und fuhr 320 Kilometer bis in die Stadt Charleston.

Dort angekommen rief der Junge gegen 12.30 Uhr allerdings die Polizei an – weil er sich verfahren hatte. Über Snapchat hatte ihm der bislang unbekannte Mann zuvor seine Adresse geschickt.

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Junge fuhr nach der Navigationsfunktion des Tablets

Der Junge setzte sich hinters Steuer, gab die Daten in das Tablet seines Vaters ein und fuhr los. Während der Fahrt befolgte er einfach die Anweisungen des Navigationssystems.

Doch in Charleston verlor das Tablet das GPS-Signal, wobei auch die Adressdaten gelöscht wurden. In der App konnte er auch nicht mehr nachsehen, da Snapchat Chatdaten nach 24 Stunden wieder löscht.

Der Vater wollte seinen Sohn gerade als vermisst melden

Die Beamten kontaktierten den Vater des Jungen in Simpsonville, der gerade dabei war, eine Vermisstenanzeige für seinen Sohn aufzugeben. Mittlerweile ist die Familie wieder glücklich vereint.

+++ Über Snapchat geplante Party eskaliert völlig – plötzlich fallen Schüsse +++

Wie „NBCNews“ weiter schreibt, ist es nicht klar, ob die Polizei noch versuchen wird, den Mann, mit dem sich der Junge treffen wollte, zu finden. Das Tablet des Vaters wurde aber angeblich als Beweismittel sichergestellt. (db)

 
 

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