Jessi Combs: „Schnellste Frau der Welt“ stirbt bei rätselhaftem Unfall

Jessi Combs
Jessi Combs
Foto: imago images / ZUMA Press

Jessi Combs ist tot. Die US-amerikanischer TV-Moderatorin und und Rennfahrerin starb beim Testlauf mit einem Hochgeschwindigkeitsauto. Die Polizei im Bezirk Harney County im US-Staat Oregon bestätigte laut US-Medien am Mittwoch, dass sich der Unfall am Vortag auf einer Rennpiste in der Alvord-Wüste zugetragen habe. Combs, die in Rennkreisen als „schnellste Frau der Welt auf vier Rädern“ bekannt war, wollte einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch völlig unklar.

Die 39-Jährige gehörte dem Rennteam „North American Eagle“ an, das den Tod der Fahrerin auf seiner Webseite verkündete. Combs war alleine in dem jetgetriebenen Rennwagen unterwegs. Die Unfallursache werde noch untersucht, teilte die Polizei mit.

Combs war auch als TV-Moderatorin bekannt. Sie wirkte unter anderem an Shows wie „MythBusters – Die Wissensjäger“, „XTreme 4×4“ und „All Girls Garage“ mit. Bei Mythbusters vertrat sie Kari Byron für zwölf Folgen, während die in Mutterschutz war.

Jessi Combs tot: Familie trauert

Lieutenant Brian Needham von Sheriffs Büro sagte gegenüber NBC News, dass es der erste tödliche Unfall bei einem Rekordversuch in der Wüste in seiner 23-jährige Karriere sei.

„Jessis offenes Lächeln, ihre positive Art und ihre hartnäckige Art beim Verwirklichen ihrer Träume waren ansteckend und sie war ein Vorbild für junge Mädchen und Frauen in der ganzen Welt“, sagte Combs Familie in einem Statement: „Sie war eine der wenigen Träumer mit dem Mut und den Möglichkeiten, diese Träume Realität werden zu lassen und sie hat die Erde als schnellste Frau der Geschichte verlassen.“

Combs Freund Terry Madden meldete sich in einem Statement via Instagram. Er sprach von einem schrecklichen Unfall.

Jessi Combs war eine „Naturgewalt“

Die TV-Show sprach Combs Familie via Facebook bereits ihr Beileid aus. „Sie war eine Freundin und Kollegin, eine Ikone unserer Industrie und unbestreitbar eine Naturgewalt, die der Autowelt ihren Stempel aufgedrückt hat. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Liebsten.“

Auch US-Starmoderator Jay Leno trauerte bei Twitter um die Ausnahmefahrerin: „Im Gedenken an die schnellste Frau auf vier Rädern. Deine Legende lebt weiter.“

Auf Instagram nahmen Tausende Fans Anteil am Tod von Jessi Combs:

  • Was für ein schrecklicher Tag
  • Viel zu früh gegangen, aber nie vergessen
  • Ich bin schockiert

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Jessi Combs stellte Geschwindigkeitsrekord auf

2013 hatte Combs auf dem trockenen Seebett der Alvord-Wüste mit einer Geschwindigkeit von über 630 Stundenkilometern einen Rekord für eine Frau am Steuer eines vierrädrigen Fahrzeugs aufgestellt. Sie verfolgte das Ziel, den Rekord der 2018 gestorbenen Rennfahrerin Kitty O'Neal zu brechen, die 1976 auf drei Rädern mehr als 820 Stundenkilometer erreicht hatte.

Auf Facebook berichtete Combs noch wenige Tage vor ihrem Tod von dem Rekordevrsuch: „Es mag etwas verrückt klingen, dass man sich direkt in die Schusslinie begibt. Aber diejenigen, die sich trauen können große Dinge erreichen. “(dpa/fel)

 
 

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