Jeder Zweite weiß nicht, wie die Rettungsgasse funktioniert

Viele Autofahrer wissen nicht, wie eine Rettungsgasse gebildet wird. In dieser Szene sind die Behinderungen aber noch kein Problem, das Foto entstand bei Dreharbeiten für einen Lehrfilm.
Viele Autofahrer wissen nicht, wie eine Rettungsgasse gebildet wird. In dieser Szene sind die Behinderungen aber noch kein Problem, das Foto entstand bei Dreharbeiten für einen Lehrfilm.
Foto: Guenter Hofer/SchwabenPress / imago/HOFER
Nach einem Unfall kann es auf jede Sekunde ankommen. Umso bedenklicher, dass viele nicht wissen, wie sie sich dann verhalten müssen.

Berlin.  Jeder zweite Autofahrer in Deutschland weiß nicht, wie er auf einer dreispurigen Straße die Rettungsgasse richtig bilden muss (50 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage. Wie das bei zwei Spuren in einer Richtung korrekt funktioniert, weiß jeder Dritte nicht (35 Prozent).

Das Vorgehen ist allerdings in beiden Fällen gleich: Denn laut Straßenverkehrsordnung (StVO) muss sich die Rettungsgasse auf Autobahnen und auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung „zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung“ bilden.

Feuerwehr teilte Video von mustergültiger Gasse

Bei zwei Richtungsspuren entsteht die Gasse so in der Mitte. Bei drei Spuren öffnet sie sich damit bei richtigem Verhalten zwischen der linken und der mittleren Spur. Dass es auch manchmal richtig gut funktioniert und wie wichtig das ist, hatte eine Feuerwehr aus dem baden-württembergischen Königsbrunn demonstriert. Das als Lob gedachte Video wurde zu einem viralen Erfolg:

Forsa hatte im Auftrag von Cosmos Direkt 1001 Führerscheinbesitzer im Zeitraum vom 6. bis 8.Juni 2017 befragt. (law)

 
 

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