Im Urlaub: Tourist spielt bei dieser dämlichen Aktion mit seinem Leben

Touristen haben im Urlaub mit ihrem Leben gespielt. (Symbolbild)
Touristen haben im Urlaub mit ihrem Leben gespielt. (Symbolbild)
Foto: imago images/Aurora Photos

Dumme gefährliche Aktionen im Urlaub sorgen immer wieder für negative Schlagzeilen. Sei es das „Balconing“, bei dem Menschen von Hotelbalkon zu Hotelbalkon springen, oder das lebensgefährliche Posieren für ein Instagram-Foto aus dem Urlaub.

Mit einer ganz anderen Aktion hat ein Urlauber aus Großbritannien in Australien sein Leben aufs Spiel gesetzt.

Er hat für einen kurzen Moment im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Tod gespielt: einem Blaugeringelten Kraken.

Australien: Tourist lässt hochgiftiges Tier auf seinen Arm

Auch wenn der Name des kleinen Kraken recht harmlos klingt, gilt die Gattung mit ihren vier Arten als hochgiftig und lebensgefährlich für den Menschen.

Ross Saunders ist derzeit in Australien unterwegs und hält seine Erlebnisse in Foto- und Videoform auf Facebook fest. Am Freitag lud er ein Video hoch, in welchem ein Freund ihm besagten Meeresbewohner an dem entblößten Arm hält.

Beim Angeln hatten sie den Kraken zufällig am Haken

Anscheinend wusste Ross gar nicht, in welcher Gefahr er sich befand. In einem Post am Sonntag erklärte er, dass er mit Freunden Angeln war und sie den Kraken zufällig am Haken hatten.

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Sie wollten ein Foto mit dem Tier auf dem Arm machen, entschieden sich offenbar aber doch für ein Video. Zweimal berührt das Tier den Arm des jungen Briten.

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Er wusste nichts von der Gefahr

Einmal nur ganz kurz, beim zweiten Mal liegt der Kopffüßer jedoch so auf seinem Arm, dass er perfekt hätte zubeißen können. Laut seines Facebookposts am Sonntag war ihm nicht klar, dass es sich um ein hochgiftiges Tier handelte.

Er erfuhr erst davon, als er das Video am nächsten Tag einigen anderen Freunden zeigte.

Kleiner Krake – Tödliches Gift

Ob er sich der Sache nun bewusst war oder nicht, ist am Ende eigentlich irrelevant. Am Ende zählt nur, dass der junge Brite enormes Glück hatte, nicht gebissen worden zu sein.

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Die Tiere besitzen ein starkes Gift, das relativ schnell seine Wirkung zeigt. Spätestens zwei Stunden nach einem Biss kommt es im Bereich der Brustmuskulatur zu Lähmungen. Im weiteren Verlauf kommt es zu Atemstillstand und Herzkammerflimmern.

Beim nächsten Zusammentreffen mit einem ihm unbekannten Tier lässt Ross hoffentlich mehr Vorsicht walten, bevor er auf Kuschelkurs geht. (db)

 
 

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