Illegale Rennen: Extrem-Raser machen Deutschland unsicher

In Berlin ist es wieder zu einem illegalen Autorennen gekommen. (Symbolbild)
In Berlin ist es wieder zu einem illegalen Autorennen gekommen. (Symbolbild)
Foto: dpa
  • In Berlin hat die Polizei wieder Raser angehalten
  • Zwei junge Männer lieferten sich ein Autorennen
  • Die Polizei muss nicht zum ersten Mal durchgreifen, um Raser zu stoppen

Schon wieder ein illegales Autorennen in Berlin. Doch die Polizei stoppt die Raser. In Berlin-Wedding liefern sich zwei junge Männer ein Autorennen. Was die beiden jedoch nicht ahnen: Die Polizei schaut zu.

Berlin: Zivilpolizisten verfolgen Raser

Das war passiert: Zivilpolizisten in Berlin-Wedding wurden Zeugen eines Autorennen und stoppten die beiden Autofahrer in der Nacht zu Samstag auf der Seestraße, wie die Polizei mitteilte.

Autos überfahren rote Ampeln

Nach Schilderung der Polizisten standen die beiden Autos nebeneinander an einer Ampel. Als die Ampel auf Grün sprang, drückten beide Fahrer auf das Gaspedal und überfuhren danach rote Ampeln.

Bei Überholmanövern schnitten und gefährdeten sie andere Autofahrer. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und stoppten die Autos, die deutlich zu schnell fuhren.

Nach dem verbotenen Autorennen in sind die beiden 25-Jährigen ihre Führerscheine und ihre Autos los.

Mann fährt in 50-er Zone zweitweise 130 km/h

Seit dem Ende letzter Woche haben sich bundesweit wieder zahlreiche extreme Raser-Fälle angehäuft. Bei Karlsruhe erwischte eine Polizeistreife einen Mercedes-Fahrer am Donnerstag, der in einer 50er und in einer 70er-Zone mit stolzen 130 km/h unterwegs war. Er ignorierte das Blaulicht und streifte einen Laternenmast.

Die Ermittlungen dauern an.

Raser fährt in Northeim in 70er-Zone mit 173 km/h

In Northeim erwischte die Polizei einen Extrem-Raser, der in einer 70er-Zone mit 173 km/h unterwegs war. Der Bremsweg bei diesem extremen Tempo betrage gut 270 Meter, so dass der Fahrer nicht nur sich selbst, sondern auch andere in Gefahr gebracht habe, so die Polizei. Dem Mann droht ein hohes Bußgeld.

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Polizei: 25-Jähriger überfährt rote Ampel und liefert sich Verfolgungsjagd

Im saarländischen Saarlouis hat sich ein 25-jähriger Raser am Sonntagmorgen sogar eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der 25-Jährige überfuhr eine rote Ampel und benutzte für seine Flucht teilweise die Gegenspur. Schließlich kam er den Angaben zufolge von der Fahrbahn ab, schrammte an einem Laternenmast und geriet auf eine Wiese, wo das Auto liegen blieb.

Die Polizei stellte seinen Führerschein sicher.

Immer wieder unerlaubte Straßenrennen in Berlin

Immer wieder liefern sich Autofahrer auch in Berlin unerlaubte Straßenrennen. Erst Ende Januar erhob die Berliner Staatsanwaltschaft vor dem Amtsgericht Tiergarten Anklage gegen einen 41 Jahre alten Raser, der einen Unfall gebaut hatte.

Tiergarten-Tunnel - Raser begehen Fahrerflucht

Dem Mann wird vorgeworfen, am 24. April 2018 im Tiergarten-Tunnel ein verbotenes Autorennen veranstaltet zu haben. Nach dem Unfall beging er Fahrerflucht, wie die Behörde mitteilte. Sein Führerschein ihm abgenommen.

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Angeklagte verweigern Aussage

In dem neu aufgerollten Mordprozess, um ein tödliches illegales Autorennen auf dem Berliner Ku'damm ist noch kein Urteil gefallen. Die 27 und 29 Jahre alten Angeklagten hatten zum Prozessauftakt Mitte November die Aussage verweigert.

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2017: Gericht verurteilt Raser zu lebenslanger Haft

2017 waren sie in einem Aufsehen erregenden Urteil zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt worden. Im März 2018 hatte der Bundesgerichtshof das Urteil revidiert. Ein 69 Jahre alter Autofahrer war damals getötet worden - sein Wagen war mit voller Wucht gerammt worden. (mj/mit dpa)

 
 

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