„Ich hätte ihn auch erschossen“: Rottweiler-Halter äußert sich nach Attacke in München

Ein Rottweiler attackierte in München mehrere Menschen, Polizisten erschossen ihn. (Symbolbild)
Ein Rottweiler attackierte in München mehrere Menschen, Polizisten erschossen ihn. (Symbolbild)
Foto: Franziska Kraufmann / dpa
  • Rottweiler „Pascha“ griff am Samstag fünf Menschen in München an
  • Sein Halter kann sich die Attacke nicht erklären
  • „Pascha“ wurde von Polizisten gestoppt

Berlin.  Ein Rottweiler griff am Samstag mehrere Passanten und zwei Polizisten in München an. Der Hundehalter und seine Freundin fuhren mit dem Hund von Berlin nach München in der Bahn, danach war er nicht mehr zu bändigen, Polizisten erschossen das Tier.

„Klar, Pascha war kein Schoßhund. Ich denke, er wollte uns nur beschützen. Vielleicht war die lange Zugreise aber auch zu anstrengend für ihn“, sagte der Halter des Rottweilers gegenüber tz.de. Seine Freundin hatte den Hund ohne Leine bei sich geführt, sie erwartet nun eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Freundin wollte „Pascha“ verkaufen

Nach Zeugenaussagen soll der Hund von ihr zuerst gebändigt worden sein. Dann riss er sich entweder wieder los oder er wurde auf die Passanten losgelassen. Der Hundehalter konnte sich im Gespräch mit tz.de nicht vorstellen, dass seine Partnerin „Pascha“ auf Passanten hetzte.

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Seine Freundin habe den Hund wegen ihrer Hundeallergie verkaufen wollen, aber er habe das Tier geliebt, so der Hundehalter. Er zeigte Verständnis für die Polizisten: „Ich hätte ihn auch erschossen.“ Das Tier sei kein Kampfhund, er hatte ein sauberes Führungszeugnis, so der Halter von „Pascha“. Bis Samstag zumindest. (dahe)