Frau schleift blutenden Hund auf Elektroroller über den Asphalt – ihre Rechtfertigung ist abscheulich

Ein Video zeigt, wie der Hund über die Straße gezogen wurde.
Ein Video zeigt, wie der Hund über die Straße gezogen wurde.
Foto: Montage: DER WESTEN / Screenshot Facebook: James Dowell

Bakersfield. Brandon Sanders wollte seinen Augen nicht trauen. Als er aus dem Fenster schaute, sah er eine Frau auf einem Elektroroller. Daran angebunden: ein Hund.

Und der konnte mit der hohen Geschwindigkeit des Rollers nicht mithalten – etwa 25 Kilometer pro Stunde war das Gespann unterwegs, schätzt der Mann aus dem kalifornischen Bakersfield.

Er konnte beobachten, wie das hilflose Tier rund 100 Meter über den Asphalt geschleift wurde. Wie lange die Tortur schon angedauert hatte, weiß er nicht.

Frau schleift ihren Hund über die Straße: „Ist halt wie mit Kindern“

In einem emotionalen Facebook-Beitrag lässt Sanders seinem Ärger Luft, zeigt Bilder und Videos des schrecklichen Vorfalls.

Zu allem Überfluss soll die junge Frau sich überhaupt keiner Schuld bewusst gewesen sein. Als Radfahrer sie zur Rede stellten, soll sie gesagt haben: „Sowas passiert eben, genau wie mit Kindern“, ließ Sanders wissen.

Währenddessen grinste sie in die Kamera, die Pfoten des kleinen Hundes waren blutverschmiert.

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Was die Aussage bedeuten soll, konnte der Mann sich nicht erklären. „Was zur Hölle? Ich schleife meine Kinder nicht angeleint über die Straße!“

Die Augenzeugen riefen die Polizei. Die Beamten machten die Frau ausfindig und brachten sie wegen des Verdachts der Tiermisshandlung aufs Revier.

„Meine Klientin liebt Tiere“

Laut amerikanischen Medien, wurde sie nach der Befragung wieder freigelassen.

Ihr Anwalt ließ in einem Statement verlauten: „Meine Klientin liebt Tiere, besonders Zebra, den Hund, der im Video zu sehen ist.“ Er sei zuversichtlich, dass die Ermittler feststellen, dass es sich bei Angelegenheit um einen einmaligen Ausrutscher gehandelt habe.

Frau gehört der Hund nicht

Wie das Online-Portal „Daily Star“ berichtet, gehöre der Hund gar nicht der Frau, sondern einer Familie. Dort befinde sich der geschundene Hund nach seiner Behandlung in einer Tierklinik wieder.

Dass die Familie ihren kleinen Hund Zebra noch einmal in die Obhut der jungen Frau geben werden, ist wohl eher ausgeschlossen.

 
 

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