Hund tötet schwangeres Reh – Jäger enthüllt entsetzliche Details

Ein Hund hat in Bayern ein trächtiges Reh gerissen. (Symbolbild)
Ein Hund hat in Bayern ein trächtiges Reh gerissen. (Symbolbild)
Foto: imago / Frank Sorge

Ein Hund hat in Weilheim (Bayern) ein trächtiges Reh gerissen. Als der Jäger das Reh in seinem Gebiet fand, war sogar er entsetzt von dem Anblick. Und berichtet von mehreren unbelehrbaren Spaziergängern.

Ständig liefen Hundebesitzer mit ihrem Tier ohne Leine herum. Der Hund sei dann oft auch gar nicht mehr in Sichtweite. Einmal habe er beobachtet, wie ein Vierbeiner einen Hasen jagte. Die Erklärung des Hundebesitzers damals: Er brauche halt auch ein bisschen Spaß. „Theoretisch dürfen wir wildernde Hunde sogar erschießen, aber was dann los wäre“, erzählt er gegenüber Merkur. Und fügt hinzu: „Deshalb machen wir das nicht, obwohl wir es oft könnten.“

Hund reißt Reh in Weilheim – Hundebesitzerin klingelt bei zuständigem Jäger an und meldet das verletzte Tier

Was die Jäger in Weilheim gar nicht leiden können, ist, wenn Hundebesitzer behaupten würden, ihre Vierbeiner würden so etwas niemals machen.

Doch der Jagdtrieb komme oft durch, wüssten die Jäger in Weilheim.

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Hundebesitzerin schockiert

Bei dem aktuellen Fall habe die Hundebesitzerin sich allerdings schockiert gezeigt. Sie ließ das verletzte Tier nicht einfach liegen, sondern klingelte bei dem Jäger an und meldete das schwer verletzte Tier. Er musste dann das Tier von seinem Leiden erlösen.

Wie der Merkur schreibt, sei so etwas noch nicht oft vorgekommen. Der Jäger finde normalerweise Kadaver irgendwann im Wald. Er habe auf eine Strafanzeige wegen Jagdwilderei verzichtet.

Nichtsdestotrotz muss die Hundehalterin mit einer Strafe rechnen: Ein getötetes Reh koste 300 Euro und die beiden Rehkitze in ihrem Bauch, die in etwa zwei Wochen geboren worden wären, kosten jeweils noch einmal die Hälfte des Preises.

Hunde sollten in der Brut- und Setzzeit angeleint werden

Die Jäger warnen deshalb auch eindrücklich: In der Brutzeit- und Setzzeit sollten Spaziergänger ihre Hunde immer angeleint haben und die ausgeschilderten Wege nicht verlassen. (js)

 
 

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