Hund schwimmt im Meer – unfassbar, wohin es ihn verschlägt

Ein Hund schwimmt 220 Kilometer durch das Meer. (Symbolbild)
Ein Hund schwimmt 220 Kilometer durch das Meer. (Symbolbild)
Foto: imago images / imagebroker

Arbeiter auf einer Ölplattform – 220 Kilometer von der thailändischen Küste entfernt – bekamen ungewöhnlichen Besuch. Am 12. April kam ein Hund vorbei. Offenbar war das Tier die 220 Kilometer von der Küste hergeschwommen.

Ein Arbeiter fand den Hund, als das Tier im Wasser in der Nähe der Plattform herumtrieb. Die Mitarbeiter konnten nicht fassen, dass das Tier diese Entfernung überwunden hatte. Er sah zu diesem Zeitpunkt sehr mitgenommen aus. Das berichtet CNN.

Arbeiter auf der Ölplattform finden einen Hund

Die Mitarbeiter der Ölplattform versuchten sofort, den Hund zu retten. Sie hielten ihm eine Stange hin, um ihn hochzuziehen. Aber der Wellengang war zu stark. Der Hund konnte nicht hochklettern, rutschte immer wieder herunter.

„Wenn wir uns nicht beeilt hätten, dann hätten wir ihm nicht mehr helfen können“, sagte Vitisak Payalaw, der auf der Plattform arbeitet. Der Hund hätte einfach still im Wasser ausgehalten und zu den Männern hochgeschaut.

Lassowurf rettet dem Hund das Leben

„Seine Augen sahen so traurig aus. Er schaute hoch zu uns, so als wollte er uns sagen: 'Bitte helft mir'“, erzählt Payalaw. „Bei diesem Anblick hätte jeder Mensch das Bedürfnis gehabt, zu helfen.“

Die Arbeiter versuchten dann, ihn mit einem Seil einzufangen. Der Hund hatte Glück: Der Lassowurf war erfolgreich, und die Männer zogen den Hund hoch. Sie gaben ihm zu Trinken und eine erfrischende Dusche.

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Hund ist sichtlich geschwächt

„Der Hund sah extrem verausgabt aus. Er konnte sich kaum bewegen. Er zitterte, konnte nicht stehen“, erzählt Payalaw gegenüber CNN.

Die Männer gaben dem Vierbeiner den Namen „Boonrod“, zu deutsch: Überlebender.

Besitzer kann sein Tier abholen

Am Montag kam Boonrod zurück auf das Festland. Die Tierschutzorganisation „Watchdog Thailand“ kümmert sich seitdem um das Tier. Ein Tierarzt checkte den Hund durch, er erhole sich gut.

Der unbekannte rechtmäßige Besitzer kann den Hund wieder abholen. Für den Fall, dass der nicht kommt, ist auch schon vorgesorgt. Dann möchte Payalaw den Hund zu sich nehmen. (vh)

 
 

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