Russland: Hund findet 200 Kilometer Weg zu Besitzern – Reaktion ist traurig

Ein Hund ist in Russland über 200 Kilometer weit durch Sibirien gelaufen. Unglaublich, wo er wieder auftaucht. (Symbolbild)
Ein Hund ist in Russland über 200 Kilometer weit durch Sibirien gelaufen. Unglaublich, wo er wieder auftaucht. (Symbolbild)
Foto: imago images / Nature Picture Library

Dass der Orientierungssinn bei einem Hund präzise wie ein Uhrwerk sein kann, ist hinlänglich bekannt. Gleichzeitig gilt der Hund wegen seiner Treue zum Besitzer als „bester Freund des Menschen“.

Wenn sich diese beiden Eigenschaften des Hundes vermischen, kann daraus eine abenteuerliche, fast unglaubliche Geschichte entstehen – wie jüngst in Russland.

Hundedame „Maru“ wurde dort von ihrer Züchterin an ein Paar verkauft, wie die „Siberian Times“ berichtet. Doch das Zusammenleben mit den neuen Besitzern sollte nicht lange gutgehen.

Russland: Hund läuft 200 Kilometer zurück zu Besitzern

Die Besitzerin aus Krasnoyarsk in Sibirien entwickelte eine Hundehaarallergie und wollte „Maru“ nicht länger behalten. Sie rief die Züchterin der Hundedame an und vereinbarte, das gerade erst elf Monate alte Tier wieder zurückzugeben.

Alla Morozova, aus deren Zucht „Maru“ entstammt, stimmte zu. „Ich gebe meine Welpen niemals auf und wenn ein Hund gekauft wird, müssen die Besitzer mich informieren, wenn sie keinen Hund mehr brauchen“, erzählt sie dem lokalen Online-Portal.

Russland: Hund nimmt Reißaus - und taucht 200 Kilometer entfernt wieder auf

Per Zug sollte die Hündin von Krasnoyarsk zurückgebracht werden. Ein Begleiter erklärte sich bereit, „Maru“ mitzunehmen.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Kinder gehen mit Hund im Wald spazieren – dort kommt es zu einem schrecklichen Vorfall

Bayern: Hund springt in Fluss – das bezahlt ein Familienvater mit dem Leben

Hund sollte nur kurz pinkeln gehen: Was er dann macht, ist völlig absurd

-------------------------------------

Doch mitten auf der Strecke machte der Zug Halt und die Hundedame nahm plötzlich Reißaus und war nicht mehr aufzufinden. Das Schlimme: Die Tatsache, dass „Maru“ verschwunden war, interessierte ihre Besitzer laut der „Siberian Times“ rein gar nicht.

Zweieinhalb Tage später tauchte „Maru“ urplötzlich wieder auf – und zwar genau dort, wo sie ihre Zugreise begonnen hatte: in der Heimatstadt ihrer Besitzer, Krasnoyarsk.

200 Kilometer war die Hündin durch die sibirische Taiga gelaufen, um zu ihren Besitzern zurückzufinden. Dort leben Bären und Wölfe, die der Hundedame hätten gefährlich werden können. Doch sie schaffte es dennoch zurück in die Stadt. Wenn auch nicht unversehrt. Ihr Pfoten waren schlimm aufgeschürft von dem weiten Weg, gleichzeitig wirkte sie kraftlos und erschöpft.

+++ Hund ist im Wald plötzlich ganz aufgeregt - dann wird er zum Helden +++

Zu ihren Besitzerin in Krasnoyarsk wird sie dennoch nicht zurückkehren. Ihre Züchterin Alla Morozova plant, sie mit wieder mit ihrer Mutter zu vereinen. (jg)

 
 

EURE FAVORITEN