Familie will nach Mallorca fliegen – doch der Hund zerstört die Reise schon im Vorfeld

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Der Hund der britischen Familie hatte die Reisepässe der Kinder zerfetzt – und sie damit ungültig gemacht.
Der Hund der britischen Familie hatte die Reisepässe der Kinder zerfetzt – und sie damit ungültig gemacht.
Foto: Stephen Ackerman / Getty Images/iStockphoto
  • Der Urlaub einer britischen Familie kam den Eltern viel teurer zu stehen, als geplant
  • Der Grund: Ihr Hund hat die Reisepässe der Kinder zerstört
  • So konnte das Missgeschick passieren

Winchester.  Für Hunde gelten viele Dinge als Spielzeug, die nicht immer unbedingt auch als solches gedacht sind. Das bekam auch eine Familie aus den britischen Winchester zu spüren. Wenige Tage vor ihrem lang ersehnten Mallorca-Urlaub hat ihr Cocker Spaniel Bailey dafür gesorgt, dass ihre Reise ins Wasser fallen sollte.

Der Hund der Familie hatte sich über die Reisepässe der drei Kinder von Ella Rundell und Russell Mack hergemacht und sie derart zerfleddert, dass kein Flughafen sie mehr anerkannt hätte. Die Folge war eine teure Ersatzbuchung.

Böse Überraschung am Morgen

Ella Rundell ist ziemlich organisiert was das Reisen angeht und hat vier Tage vor Abflug den Online-Check-in für die ganze Familie erledigt. Ziemlich spät am Abend hatte sie die Reisepässe der Kinder danach jedoch einfach in der Wohnung liegen lassen – nicht sicher genug verstaut vor Hund Bailey.

Am nächsten Morgen erlebten die Eltern dann eine böse Überraschung: „Russell kam nach oben und sagte: ,Wir fahren nicht in den Urlaub.’ Ich war am Boden zerstört. Die Pässe waren vollkommen zerkaut“, erzählte die 32-jährige Ella Rundell der britische „Daily Mail“.

Keine Chance, die Pässe zu retten

Vergeblich versuchten die beiden, die Reisepässe ihrer Kinder zu kleben und sie zwei Tage vor Abreise am Flughafen doch noch geltend zu machen. „Die Pässe sahen unmöglich aus, aber wir hielten uns an jedem Strohhalm fest“, erklärte Ella Rundell. Das Flughafenpersonal musste die Familie jedoch enttäuschen.

Da es sich nicht um Krankheit oder einen Todesfall handelte, griff auch die Reiseversicherung der Familie in diesem Fall nicht, eine Erstattung der Reisekosten von umgerechnet etwa 2800 Euro war nicht möglich. Und auch Ersatzpässe waren für die Kinder in den wenigen verbleibenden Tagen nicht zu bekommen.

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„Wenn es unsere Pässe gewesen wären, hätten wir am nächsten Tag neue bekommen können. Bei einem Kind unter 16 Jahren gibt es allerdings Probleme mit dem Kinderschutz und die Ausstellung eines neuen Passes dauert sieben Werktage“, sagte die Mutter.

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Ersatzbuchung zum reduzierten Preis

Die Kinder der Familie sind neun, sechs und zwei Jahre alt. Auf Mallorca wollte die Familie sowohl den Geburtstag ihrer ältesten Tochter als auch ihres Jüngsten mit Freunden feiern. Vielleicht hat dieser Umstand den Reiseanbieter schließlich auch überzeugt, der Familie ein Angebot zu machen.

Ella Rundell und Russell Mack mussten zwar neu buchen, jedoch konnten sie die Reise zu einem späteren Zeitpunkt zum halben Preis bekommen.

Die Reisepässe der Familie haben seit dem Vorfall sicher einen ganz besonderen Platz in der Wohnung – unerreichbar für Hund Bailey. (alka)

 
 

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