Hund: Frau aus NRW will süßen Welpen kaufen – dann eskaliert die Sache völlig und die Polizei ermittelt

Hund: Ein Streit um einen süßen Welpen eskaliert
Hund: Ein Streit um einen süßen Welpen eskaliert
Foto: imago images / imagebroker

Zweibrücken. Das hatte sich die Interessentin wohl ganz anders vorgestellt, als sie sich einen süßen Hunde-Welpen zulegen wollte.

Doch es kam zu einem merkwürdigen Streit um einen Hund im rheinland-pfälzischen Zweibrücken. Eine Frau (50) ist am Donnerstagmorgen extra aus Rheda-Wiedenbrück (NRW) angereist, um einen kleinen Australian Shepherd-Welpen zu kaufen.

Doch dann passierte das: Als die Frage der 50-Jährigen aufkam, was die Züchterin (38) denn für den kleinen Hund an Geld haben wolle, waren sich beide nicht so richtig einig: Alles geriet komplett aus dem Ruder.

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Hund: Frau will kleinen Welpen kaufen – dann geschieht das Unglück

Wie die Polizei mitteilte, hatte die 50-Jährige bereits 500 Euro für einen bestimmten Welpen angezahlt. Doch weil die Vorstellungen der beiden über den endgültigen Kaufpreis so weit auseinander lagen, schnappte sich die 50-Jährige aus heiterem Himmel einen anderen Welpen aus dem Rudel.

Die Frau aus NRW wollte schon mit dem Auto wegfahren. Doch so einfachließ die Züchterin sie nicht entkommen. Die 38-Jährige stellte sich vor den Wagen. Die 50-Jährige trat dennoch aufs Gas.

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Hunde-Züchterin verletzt – Frau begeht Fahrerflucht

Beim Ausparken verletzte sie dadurch die Zweibrückerin an den Rippen und am Arm. Danach wich die 38-Jährige zurück, jedoch zu spät. Das Auto rollte der Züchterin über den rechten Fuß.

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Für die 50-Jährige kein Grund anzuhalten. Sie raste davon, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Diese musste später im Krankenhaus versorgt werden. Sie erstattete Anzeige wegen Diebstahl und Körperverletzung.

Geflüchtete zeigt verletzte Züchterin an

Lange musste die Polizei nicht nach der Unfallfahrerin suchen. Denn sie erschien am Abend höchstpersönlich auf dem Revier. Allerdings in ihrer Heimatstadt Rheda-Wiedenbrück. Da erstattete sie Anzeige gegen die Züchterin, und zwar wegen Betrugs.

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Ihr Vorwurf: Die Zweibrückerin habe ihr zugesichert, einen Hund aus dem Wurf kostenfrei zu bekommen, weil sie den Deckrüden für die Züchterin gestellt habe. Der Rüde sei mittlerweile aber schon anderweitig verkauft.

Polizei vernimmt die beiden Frauen

„Die beiden Damen haben nun Gelegenheit sich zur Sache zu äußern, dann wird die Justiz sich nach Aktenlage über den Fall entscheiden“, heißt es von der Polizei Saarbrücken auf Nachfrage dieser Redaktion. Der Fall sei durchaus kompliziert, so eine Sprecherin.

Unklar ist, ob der bereits weiterverkaufte Deckrüde bei seinem neuen Herrchen bleiben darf oder zurück zur Verkäuferin kommt. Das müsse ein Gericht entscheiden.

Und noch eine weitere traurige Hunde-Geschichte. Diese ereignete sich vor Kurzem in Berlin. In der Hauptstadt wollte eine Frau bei Ebay einen kleinen Welpen kaufen. Doch dann kam der Albtraum. >>> mehr dazu hier

 
 

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