Wer macht sowas? Tierhasser sprengt Hund die Schnauze weg

Foto: imago/Rene Traut

Campobasso. Was für ein schockierender Fall: In Italien ist ein Hund mit einem Feuerwerkskörper brutal misshandelt worden. Tierschützer fanden Peppino in Campobasso kurz vor Weihnachten schwer verletzt allein im Wald umherirrend vor: die Schnauze halb weggesprengt, eine riesige Wunde klaffte im Gesicht.

Jemand hatte dem armen Tier einen Feuerwerkskörper ins Gesicht gesteckt. Schockiert brachte der Tierfreund den misshandelten Hund zur Tierschutzorganisation Acap. Ein Tierarzt griff sofort ein und behandelte den schwer verletzten Peppino. Die Wunde war schon älter, offenbar war der verletzte Hund tagelang allein im Wald umher geirrt.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Hündin von Schlossbrücke geworfen: Halter ermittelt - Polizei hat wichtige Bitte

Schreckliche Tierquälerei: Mann stopft seine Hunde mit Kuchen voll – mit üblen Folgen

• Top-News des Tages:

Pietro Lombardi enthüllt: So tragisch endete der Tag, an dem er mit Sarah zusammen kam

Mysteriöse Krankheit: Kreuzfahrt verändert Leben von Teenager für immer

-------------------------------------

Hund in Italien mit Feuerwerkskörper misshandelt: Spezialistin rekonstruiert Schnauze

Die Schnauze des schwer entstellten Hundes konnte nur durch eine Operation wiedergestellt werden. Peppinos Schicksal ging durch die sozialen Netzwerke und bewegte die Italiener. Die Tierschützer baten im Netz um Spenden, um die OP bezahlen zu können.

Eine Spezialistin kam extra aus Rom nach Campobasso, um gemeinsam mit dem Tierarzt vor Ort Peppinos Gesicht wiederherzustellen. Auf der Facebook-Seite von Acap erkundigten sich besorgte Tierfreunde täglich nach dem Zustand des Tiers, Kinder malten Bilder für den verletzten Vierbeiner.

Neues Herrchen für Peppino gesucht

Jetzt, fast drei Wochen, nachdem Peppino mit zerfetzter Schnauze aufgefunden wurde, ist der tapfere Hund auf dem Weg der Besserung. Die Situation sei zwar nach wie vor sehr ernst, der Gaumen ist gebrochen, aber: „Der Tierarzt ist optimistisch“, schreibt Acap, „durch die plastische Chirurgie war es möglich, die Wunde teilweise zu schließen."

Fotos und Videos auf der Facebook-Seite von Acap dokumentieren die Genesung von Peppino. Das riesige Loch in seiner Schnauze ist nur noch klein. Jetzt suchen die Tierschützer ein neues liebevolles Herrchen, bei dem sich der Hund, der ein Opfer einer hinterhältigen Misshandlung wurde, in einer ruhigen Umgebung wieder erholen kann.

Die Geschichte von Peppino erinnert an andere Fälle der letzten Tage, als Hunde auf schlimme Art misshandelt wurden. (jg)

 
 

EURE FAVORITEN